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Gesucht: spezielle Dialektausdrücke!

SCHWIIZERDÜÜTSCH ⋅ Kennen Sie alte und spezielle Dialektausdrücke? Melden Sie uns diese hier im Forum.

Als Kind ging man gerne «go chröömle», als Teenager durfte man dann ab und an bei den Nachbarn «go goume» und wenn «de Bodesorri» dann am «Riitiseile» oder «Giigigampfe» war, dann war die Welt eigentlich in Ordnung. Schliesslich bekam man dafür dann manchmal ein «schampar» grosszügiges «Batzi».

Der Dialekt ist etwas Schönes. Anlässlich des Projekts von Monika Steiger haben wir selber ein paar Dialekt-Ausdrücke gesammelt.

Vielleicht trifft man sogar auf dem Spielplatz dann ein «Gschpändli», welches schaurig «aamächelig» aussieht, schliesslich will man ja nichts «lo aahocke» und dann, wer weiss, hat man vielleicht in Bälde ein Date?

Jedenfalls, anstelle dass wir jetzt ausschweifen, möchten wir Sie dazu aufrufen:

Senden Sie uns Ihre urchigsten Dialektausdrücke, die Sie kennen. Benützen Sie dazu die Kommentar-Funktion unterhalb dieses Artikels. Wir bitten aber dennoch um eine kleine Beschreibung des Wortes, damit alle Leser und Leserinnen sowie die Redaktionsmitglieder verstehen, um was es sich handelt.

rag

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Leserkommentare (52)
  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 09.05.2015 09:01

    Miera = meinetwegen
    Schenti = schalen von ,, Obst ,Kartoffel "
    Hori ,Hudi = Maskerade
    Tämpele = trödeln

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    geschrieben am 08.05.2015 17:51

    Schnägg = feufliber ( 5 Fr. Stück)
    Chlöpfer = Basler Cervalat
    Stumpen = St. Gallen Cervalat
    Ögeni = Augen
    Uzitig = nicht zur richtigen Zeit.

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 08.05.2015 17:37

    Waschingelä = Ohrfeige
    Härdöpfel = Berliner (Lozärner Hinterland)
    Bötti = Rostlaube
    Bölle = Zwiebel
    Modi = Mädchen
    Blofi = Bleistift
    Säubluemä = Löwenzahl
    Plagöri = Besserwisser/Angeber
    Lölli ä Schnori

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    geschrieben am 06.05.2015 13:04

    höbschliger mache = Leiser sein
    Mötsch = Brotanschnitt

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 05.05.2015 14:05

    Chrampfe = Schwer arbeiten
    E Höuse = eine Flasche Bier
    Füüschtu = Spezialle Art von Hammer, wird aber auch als Begriff für ein Sandwich verwendet.

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    geschrieben am 05.05.2015 14:01

    Zetterlisi = ängstliche Person

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 05.05.2015 14:00

    niidle= Sahne

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 05.05.2015 08:40

    chosle= kleckern beim Essen
    tämpele= langsam sein
    Tröpsli= Bonbon
    Gutschli= Kinderbettchen
    gosle= stochern, wühlen

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 04.05.2015 17:50

    Verlächned
    z.B. Ein Holzboot oder ein Fass das ausgetrocknt ist,

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    geschrieben am 04.05.2015 17:15

    Ä blaii Maasä (uf Nidwaldnertiitsch) bedeutet einen blauen Flecken durch einen Shlag auf der Haut. Meine Mutter, St. Galler Zunge, nannte ihn "e Bläuele". Facettenreich - unser wunderschöner Schweizer Dialekt, den es zu bewahren gilt.

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 04.05.2015 17:02

    As Medili Ankä - ein Butter model ---- useed scheen - sehr schön ---- Chuchigänterli - Küchenkjasten.

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    geschrieben am 04.05.2015 11:55

    Gänterli - einfacher Schrank oder Kasten
    Brängge - Milchtraggefäss am Rücken
    aahoue - jemanden ansprechen
    süüberli - vorsichtig, langsam

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 03.05.2015 22:29

    Göötsche - mit wasser spiele
    Chiböderli

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 03.05.2015 18:41

    etwas ist "gäbig" dh. praktisch
    Ruth Maurer, Ebikon

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 03.05.2015 14:33

    ond ned vergässe: emmer e Schnodderlompe i Bomper tue. Das Nastuch darf in der Hosentasche nicht fehlen.

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    geschrieben am 04.05.2015 17:06
    als Antwort auf das Posting von Gerhard Elmiger-Furrer, Ermensee am 03.05.2015 14:33

    Z'Nidwaäde he'd mä friäner - zus Grosselteres Ziitä äm Schnuderlumpä "Fazeneetli" gseid, Dä Uisdruck chund vom Italiänische fazoletti.

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    geschrieben am 03.05.2015 13:23

    Gschaiwä- etwas anschauen
    Ghirmä - sich ausruhen
    Äister - immer
    Hudlä - kleider
    Fatzäneetli - Taschentuch
    Cheli - kaffee fertig/ kaffe schnaps
    Chlimsä - kneifen

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 03.05.2015 12:29

    mänggele hiess bei uns im Baselbiet trödeln beim Essen, und verboten war schnürfle, das Raufziehen der Nase

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 03.05.2015 12:20

    steeren: zB die Milch in der Milchkanne umwelzen. Ein Ausdruck aus dem Gebiet OW

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 03.05.2015 11:20

    GINÖFFLE - die Bedeutung von ginöffle ist „gaffen, glotzen; mit offenem Mund dastehen, Maulaffen feilhalten; neugierig die Nase strecken“
    HAFECHÄS - ist ein Wort, das in der Bedeutung Blödsinn, Quatsch oder Mist gebraucht wird.

    GAGGELAARI - ein dummer Schwätzer, ein Dummkopf

    CHNUUPESAGER - ist ein Geizhals, Rappenspaler

    Z'CHÖOUT GOH - auf Brautschau

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    geschrieben am 03.05.2015 10:55

    "Es Brütli zum z Morge" - bedeutet: Ein Konfibrot zum Frühschtück

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    geschrieben am 03.05.2015 10:26

    Gumeli Stunggis = Kartoffelstock

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 03.05.2015 09:38

    "Es Brütli" zum "z Morge" - heisst: Ein Konfibrot zum Frühstück

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 03.05.2015 08:14

    Flatierbännä = Sofa
    näpärä = bohren

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 03.05.2015 07:26

    Go Chrömle : wenn Kinder sich Süssigkeiten kaufen gehen

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 03.05.2015 01:00

    es Chräieboogi ist eine Vogelscheuche

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 02.05.2015 23:28

    Tafäre = eine grosse Tafel

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 02.05.2015 22:08

    Siehe auch "Obwaldner Mundart-Wörterbuch" von Karl Imfeld (Pfarrer).

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 02.05.2015 20:48

    "Brousi" ist die Rösti

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 02.05.2015 18:48

    E Ankebock ist ein Stück Brot (Znünibrot) mit einem Butteraufstrich

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 02.05.2015 18:35

    Gugermöndli = Zuger Ausdruck für Kaulquappen

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 02.05.2015 17:11

    Giggetschi - Apfelkerngehäuse
    Hüumig - Windstill
    Bütti - Waschkorb

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 02.05.2015 16:59

    Unzählige Dialektwörter sind unter "www.dialektwörter.ch " zu finden, gesammelt von Beat Nussbaumer, gestorben am 8. Oktober 2007.

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 02.05.2015 16:47

    Zuckerbonä: Bonbon

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 02.05.2015 16:45

    sauft: sicher
    Gummel: Kartoffeln
    Gummelstunggis: Kartoffelstock
    Guli oder Güli: Güggeli, Brathähnchen
    Fazäneetli: Taschentuch
    Chräpfli: Guetsli
    Pfunzle: kleines, eher schwaches Licht
    Hegel: Messer
    grämpple: wenn sich Kinder Süssigkeiten kaufen
    Ambeissi: Ameisen
    Hergottswinkel: Ecke/Winkel im Haus, meist in der Stube, wo ein Kreuz hängt.

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 02.05.2015 13:27

    Pomper - Hosensack. Schmörzele - kleinlich sein im Geben

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 02.05.2015 10:58

    Im "Berndeutschen Wörterbuch" von Greyerz und Bietenhard, Franke Verlag Bern sind ganz tolle Ausdrücke zu finden, die man heute nicht mehr hört.

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 02.05.2015 10:23

    schtrubble (an den Haaren ziehen)
    gmögig (man mag etwas, jemanden)
    Chrut u Chabis (ein heilloses Durcheinander)
    es Ääli mache (eine Liebkosung)
    wäffele (keifen)
    chnorze (mühsam arbeiten)
    spanifle (heimlich beobachten)
    Glögglifrösch (lustiger Begriff für jemand, der etwas nicht gut hinbekommt)
    Löiemüüli (Blume Löwenmaul)

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 02.05.2015 16:29
    als Antwort auf das Posting von Monika Schudel, Luzern am 02.05.2015 10:23

    Meines Wissens geht das mit dem Glögglifrosch noch weiter: wenn ich sage "Ich ha glöggli gha" meine ich, dass ich Glück gehabt habe. Somit ist ein Glögglifrosch jemand, der ungeschickt durch die Welt geht, trotzdem aber nur Glück hat.

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 02.05.2015 09:55

    Eiker = Eichhörnchen
    afe = bis jetzt, bis dahin, endlich, schon
    änet = jenseits
    bärzen = stöhnen
    Bätti = Rosenkranz
    Plämbel = Pendel der Uhr
    Plonder = abgenützter Hausrat (bei Messis)

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 02.05.2015 09:55

    Chuchigänterli = Küchenschrank

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 02.05.2015 09:54

    Gellerettli, kommt vom franz. Quel heure est il und bezeichnet eine Taschenuhr
    Fisimatente, kommt vom franz. Visitez ma tente. Gemeint sind die Zelte der Marketenderinnen, bedeute also ungehöriges Benehmen
    Aaschnerze bedeutet anherrschen
    Tschider = Kopf
    Chräsme = kraxeln
    beite = warten
    Liirehund =? ZB. chotze wiene Liirehund
    Bännesau=? ZB. Schwitze wiene Bännesau

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 02.05.2015 08:58

    Wenn du 'brüälä muäsch, nimms' Fazäneetli'fürä.....

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 02.05.2015 08:54

    chnuupesager ist ein geiziger , verknorrter Mensch
    Galööri ist ein Lappi
    Pfludi ist Mörtel
    Töggele ist Tischfussbal
    s'Zännihoor ist Backenbart an dem zur Strafe gezogen wird
    es Fröschemau(l)ter ist eine Unordnung, ein "Puff"
    Quellerettli ist ein Uhr (quelle heure est-il ?)
    Ankestosse und Schinkechlopfe sind Körperspiele
    trööle ist rollen, umetrööle ist sich umhertreiben
    schleergge ist schmieren

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 02.05.2015 08:41

    Go ghirme, sich ausruhen. Z.B. Nach dem Mittagessen sich zur Ruhe setzen oder sich hinzulegen, aber nicht schlafen gehen.

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    geschrieben am 01.05.2015 23:17

    Was hesch dui zum Zklatza gha? Zklatza oder Zmoregae.

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    geschrieben am 01.05.2015 23:08

    Wir sagen s Houdi, was der Brotanschnitt bedeutet

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 03.05.2015 17:50
    als Antwort auf das Posting von Corinne Helfenstein, Kottwil am 01.05.2015 23:08

    Wir sagten dem Brotanschnitt "Aheuli"

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 02.05.2015 14:58
    als Antwort auf das Posting von Corinne Helfenstein, Kottwil am 01.05.2015 23:08

    Dassheisst doch en Lozärn, Moger oder Motschli...

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 01.05.2015 20:54

    Es gnusch das heißt eine Unordnung

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 01.05.2015 20:51

    Desume nuusche das heißt nicht ruhig sein

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 01.05.2015 20:08

    Als Kinder fragten unsere Eltern: "hättisch gärn es Häli?" Das war ein Biskuit. Ich vermute, dass dieser Ausdruck heute nicht mehr gebraucht wird.

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