Der Steuerzahler will wissen, für wen er bezahlt

«Soll Polizei die Nationalität von Straftätern veröffentlichen?», Ausgabe vom 9. November
11. November 2017, 04:40

Ist der Zürcher Stadtrat Richard Wolff nicht falschen Beratern aufgesessen? Beratern, welche der Demokratie schaden? Wofür ist die Polizei eigentlich da? Ich meine, sie ist da, um für Ordnung zu sorgen. Aber auch, um Schadenverursacher zu ermitteln. Jeder Geschädigte will doch wissen, wer den Schaden verursacht hat. Gerade bei Ausländern ist doch leider viel zu oft der Steuerzahler der Geschädigte. Viele bezahlen keinen Franken für ihre gerichtliche Verfolgung.

Die Hilfe für in Not geratene Ausländer, Flüchtlinge, hat schon heute Höhen erreicht, die in Zukunft viele Gemeinden in Not bringen werden. Unser Sozialwesen hat doch gerade in der letzten Zeit zu Unrecht riesige Summen an ausländische Sozial- und Wirtschaftsschmarotzer bezahlt. Medien haben Nachrichten über solche Sünder veröffentlicht.

Will man solche Ausnutzer schützen? Wachsame Verantwortliche und Bürger können dazu beitragen, dass noch weitere Sozialschmarotzer entdeckt werden. Heute hat man wirklich zeitweise das Gefühl, dass gewisse Menschengruppen sich mehr Rechte holen als Schweizer.

Schauen wir den Tatsachen ins Gesicht. Viele Ausländer und Flüchtlinge haben leider traurige Vergangenheitserlebnisse. Aber längst nicht alle. Viele nützen unser System mit zum Teil unglaublich kreativen Ideen schamlos aus. Durch Transparenz kann doch geholfen werden, dass schwarze Schafe entlarvt werden. So wäre es besser möglich, den wirklich Bedrohten zu helfen. Das wäre im Sinne des Steuerzahlers. Das Geld muss unbedingt auch für einheimische Schwache reichen.

Der Schweizer hat ein Herz für leidende Mitmenschen. Integration verlangt Kenntnisse der Geschichte der fremden Menschen. Wenn wir Ursprung, Sorgen, Kulturen kennen, gibt uns das die Möglichkeit, willige fremde Menschen in unser System zu integrieren. Der Rest ist bei uns am falschen Ort. Zu oft sind wir mit gefährlichen, zum Teil religiösen Gruppierungen konfrontiert. Transparenz hilft den Bürgern, dem Staat, dass das Gute bewahrt werden kann. Herr Wolff, eine Demokratie verlangt Transparenz, Vertrauen.

Hans Lang, Retschwil

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