Sie operieren unnötig

«Es werden zu viele Leistungen erbracht», Ausgabe vom 1. Februar
07. Februar 2018, 04:40

Im Klartext heisst das: Es werden unnötigerweise Menschen operiert und/oder mit Medikamenten behandelt. Dass Ärzte offenlegen, dass sie nach der Senkung des ambulanten Tarifs mehr «Fälle» generieren, um mehr Einkommen zu haben, widerspiegelt einerseits, dass mit den Leistungstarifen etwas nicht stimmt. Andererseits zeigt es, dass es offensichtlich Ärzte gibt, welche die Gesundheit ihrer Patienten aus Geldgier skrupellos aufs Spiel setzen. Jede Operation, jede Narkose birgt Risiken, und praktisch alle chemischen Medikamente haben zum Teil schwere, schädliche Nebenwirkungen.

Folgende Fragen seien erlaubt: Sind vorsätzlich ausgeführte, unnötige Operationen strafbare Körperverletzungen respektive Handlungen? Ist die unnötige Verabreichung von gesundheitsgefährdenden Medikamenten rechtens? Ich denke, dass hier zum Schutz und zum Wohl der Patienten dringender Handlungsbedarf besteht, und dass fehlbare Ärzte adäquat zur Rechenschaft gezogen werden sollten – nicht zuletzt auch zum Schutze des Rufes der seriös arbeitenden Ärzte.

Armin Späni, Drogist HF

Kehrsiten

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