Doppelte Freude und Premierenfieber im Le Théâtre Kriens-Luzern

KRIENS ⋅ Das Musical «Saturday Night Fever» hat am 31. Oktober Premiere gefeiert. Anwesend waren auch zahlreiche Prominente.

05. November 2014, 08:30

Im Le Théâtre in Kriens wird noch bis Januar 2015 das Musical «Saturday Night Fever» gespielt. An der Premiere überzeugten die Darsteller.

Nicht zuletzt dank der engen Kooperation mit Raiffeisen ist Le Théâtre Kriens-Luzern heute in der Lage, Erstaufführungen von Werken zu realisieren, die in der Branche weit über die Grenzen der Schweiz hinaus für Resonanz sorgen. So dieses Jahr mit der kompletten Neuinszenierung des Musicals «Saturday Night Fever» (SNF).

Ganz klar, dass sich der Präsident der Raiffeisen Luzern, Obwalden und Nidwalden, Kurt Sidler, in Begleitung seiner Frau Irène doppelt auf die zehnte Musical-Premiere freute. Dem pflichtete die «Delegation» aus dem Kanton Zug bei, Michael und Rahel Iten. Alle Premierengäste wurden als Erstes mit Kulinarik und Flüssigem verwöhnt.

Dann stellten sich – einmalig und exklusiv im Le Théâtre – die Hauptdarsteller Stephanie (Julia Fechter) und Tony (Tino Andrea Hon­egger) dem Produzenten Andréas Härry für einen kurzen Talk. Die Antworten, relaxed und witzig, liessen nicht erahnen, mit welch atemberaubendem Tempo die Show dann auf der Bühne abgehen sollte.

Den Abend auf einem bequemen Stuhl geniessen, das hatten sich die Politgrössen nach einer intensiven Arbeitswoche verdient. So formulierte es der Luzerner Regierungsrat Reto Wyss, der in Begleitung von Gattin Ilga angereist war. Die höchste Luzernerin, Grossratspräsidentin Irène Keller mit Begleitung Susanne Kolarik tauschte sich mit Luzerns Stadtoberhaupt Stefan Roth und dessen Tochter Laura aus.

Ihre Tochter Eliane erstmals auf den «Brettern der Profiwelt» erlebte die Nidwaldner Regierungsrätin Karin Kayser. Und liess sich gleichzeitig als Mitglied bei den «Les Amis du Théâtre» registrieren, wie ein erfreuter Kassier, Werner Grüter, und Martin Dudle, zuständig fürs Mitgliederwesen, bestätigten.

Musical-Virus

Aufgefallen sind zwei Premierenbesucherinnen, die ihre Outfits den 70ern angepasst hatten: «Wir sind total vom Musical angefressen», gaben Valerie Luternauer aus Grossdietwil und Sara Wicki aus Sursee preis. Ebenfalls infiziert, aber als Profi, zeigten sich auch die Lizenzgeber von «Saturday Night Fever», Patrick Bywalski und Angela Cotton von der Robert Stigwood Company, die eigens aus London angereist waren.Bereits gespannt auf die Schweizer Premiere 2015 von «Daddy Cool» sind die Berliner Verleger Bettina Migge und Christoph Weyers. Sie schätzen Le Théâtre seit Jahren als «aussergewöhnlich engagierten Musicalschauplatz».

Marlis Jungo


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