SBB Reisemagazin September 2017

Im Nu bereit für die Reise

Die preisgekrönte SBB Mobile App kann einfach alles – sogar Sitzplätze reservieren. Noch nie war die Vorbereitung auf eine Fahrt mit dem ÖV so einfach und schnell wie heute.
Reifere Jahrgänge mögen sich erinnern: Es glich einem Rennen um Leben und Tod, das Gehetze durch die Fingerdock-Gangway hinab am Flughafen Zürich – bis Mitte der Achtzigerjahre gab es für Ferienflüge keine fixe Sitzplatzzuteilung! Wer zuerst alle auf die Seite geboxt hatte, am Fenster sass und zig Windjacken für die Familie aufs Sitzmobiliar rundherum verteilt hatte, war, schweissüberströmt, glücklich. Zum Schmunzeln aus heutiger Sicht.

Die Sitzplatzreservation: Während sie für Flüge selbstverständlich ist, wird sie für Fahrten mit dem Zug innerhalb der Schweiz noch wenig genutzt. Dabei kann mit der SBB Mobile App mit einem Klick auf die entsprechende Rubrik beim Billettkauf schnell und bequem noch ein Sitzplatz dazu reserviert werden, inklusive Wahl eines Gang- oder Fensterplatzes sowie für einen oder mehrere Fahrausweise. Fünf Franken sind dafür fällig. Eine lohnende Investition für alle, die an stark frequentierten Wochenenden etwa ins Tessin reisen. Apropos Schweizer Sonnenstube: Wer mit dem eigenen Velo die schönen Landschaften des Südens durchradeln will, muss den Transport des Drahtesels mit dem ICN-Zug anmelden. Aufwand? Ein weiterer Klick in der App, fertig. Kosten: fünf Franken.

Persönliche Destinationen
Wenn solche Spezialfälle in der SBB Mobile App schon dermassen einfach zu bewerkstelligen sind, muss es mit einem gewöhnlichen Billettkauf noch simpler ablaufen: richtig! Die geniale Destinationsbestimmung mittels grosser Städtekacheln, die mit dem Finger verbunden werden, ist ein Meilenstein. Die Ausgangs- und Zielpunkte können dabei auch selbst bestimmt werden, so hat man seine 13 meistgenutzten Destinationen immer auf einen Blick bereit. Ist die Reise definiert, erscheinen sofort Verbindungsvorschläge. Ein Fingerdruck auf den bevorzugten Zug gibt die Details der Reise bekannt. Ein weiterer Befehl bringt den Reisenden auf die Ebene des Billettkaufs. Hier erscheinen Hinweise auf eventuell vorhandene Sparbillette. Dies ohne weitere Befehle. Kunden erhalten somit immer automatisch die günstigstmögliche Transportvariante signalisiert. Als angemeldeter Nutzer ist man vom Kauf des Billetts jetzt nur noch Sekunden entfernt. Das Billett erscheint auf dem Smartphone-Bildschirm, dieses wird vom Kontrollpersonal abgelesen.

«Spielen» im Demo-Modus
Wer die vielen Vorzüge der App noch nicht kennen gelernt hat, kann sich selbst davon überzeugen. Dafür gibt es den Modus «Demokauf», der unter «Meine Einstellungen» zu finden ist. Hier lassen sich alle Möglichkeiten der App ausprobieren. Sogar der Billettkauf lässt sich damit üben! Nicht ohne Grund wurde die SBB Mobile App anlässlich der Branchenveranstaltung «Best of Swiss App» von einer Fachjury, den Lesern der «Netzwoche» sowie dem Award-Publikum zur besten App 2016 gewählt. Die eingangs erwähnten reiferen Jahrgänge werden mit einem weiteren Schmunzeln an die Zeiten denken, als folgender Spruch noch regelmässig durch die Wohnung hallte: «Kommt, wir müssen 20 Minuten früher am Bahnhof sein, es könnte ja eine Schlange am Billettschalter haben.» Nein, früher war nicht alles besser.

Andréas Härry
 

Infos

Persönliche Beratung
Online finden sich Informationen und Anleitungsvideos zur SBB Mobile App sowie die Möglichkeit, eine persönliche Einführung in einem SBB Reisezentrum nach Wahl zu vereinbaren.
sbb.ch/mobile
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Besuchen sie uns an der Messe Zukunft Alter

Vom 13. bis 15. Oktober findet die diesjährige Ausgabe in der Messe Luzern statt. Die Veranstaltung vereint Aussteller der Bereiche wie Gesundheit, Soziales, Lifestyle, Immobilien oder Transport. Auch die SBB ist mit einem Stand präsent und berät bei Fragen zur Mobile App. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und sind in der Halle 2, Standnummer 124 zu finden.

 

 

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