Anschlag im Botschaftsviertel von Kabul

AFGHANISTAN ⋅ Bei einem Selbstmordanschlag im streng bewachten Botschaftsviertel der afghanischen Hauptstadt Kabul sind am Donnerstag zwei Menschen getötet worden. Der Anschlag galt offenbar dem höchsten zivilen NATO-Vertreter in Afghanistan.

26. Februar 2015, 09:29

Der türkische NATO-Repräsentant Ismail Aramaz sei zum Zeitpunkt des Anschlags aber nicht im Auto gewesen, sagte ein NATO-Diplomat.

Nach Angaben des Innenministeriums rammte der Attentäter ein Auto der türkischen Botschaft und zündete einen Sprengsatz in seinem Fahrzeug. Nach Angaben der Polizei starben bei dem Anschlag nahe der türkischen Botschaft neben dem Attentäter ein türkischer Soldat und ein Passant.

Die Taliban bekannten sich zu der Tat und teilten mit, das Ziel sei "ein Konvoi der ausländischen Besatzer" gewesen. Im November hatte sich ein Anschlag gegen ein Auto der britischen Botschaft gerichtet. (sda/reu/dpa)


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