Deutscher Staat schwimmt im Steuergeld

DEUTSCHLAND ⋅ Die Steuereinnahmen Deutschlands und der einzelnen deutschen Bundesländer sind im März mit 7,5 Prozent erneut deutlich zum Vorjahr gestiegen. Insgesamt nahm der deutsche Fiskus in dem Monat knapp 66,8 Milliarden Euro ein.
21. April 2017, 02:53

Mehr Geld in die Staatskassen brachten laut einer Mitteilung des deutschen Finanzministeriums vom Freitag vor allem die von den Unternehmen gezahlten Ertragssteuern sowie die Lohn- und die Umsatzsteuern. Darin spiegele sich der weiterhin gute Konjunkturverlauf wider, der den privaten Konsum und die Erträge der Unternehmen beflügele.

Im gesamten erste Quartal lagen die Steuereinnahmen damit 6,8 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Für das Gesamtjahr 2017 hatte die jüngste Steuerschätzung ein Plus von 2,9 Prozent vorhergesagt, das bei einem anhaltend guten Trend übertroffen werden könnte. Reine Gemeindesteuern sind in der Statistik nicht enthalten.

Für die weitere Konjunktur zeichnete das Ministerium in seinem neuen Monatsbericht ein günstiges Bild: "Die deutsche Wirtschaft befindet sich weiterhin in einem moderaten Aufschwung." Im Schlussquartal 2016 war die Wirtschaft um 0,4 Prozent zum Vorquartal gewachsen. Im ersten Quartal rechnen die deutschen Beamten mit einer etwas stärkeren Wachstumsdynamik. (sda/reu)

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