Pilzmedikament aus Basel in den USA erlaubt

PHARMAINDUSTRIE ⋅ Die Biotechnologiefirma Basilea Pharmaceutica kann ihr Pilzmedikament Cresemba in den USA verkaufen. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat die Marktzulassung für das Mittel zur Behandlung lebensbedrohender Pilzinfektionen erteilt, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

07. März 2015, 01:39

Das Medikament darf bei Patienten ab 18 Jahren gegen Aspergillose und Mucormykose eingesetzt werden. Dabei handelt es sich um lebensbedrohliche Pilzinfektionen, die vor allem bei immungeschwächten Patienten, beispielsweise Leukämiepatienten, auftreten.

Der US-Zulassungsantrag wurde von Basileas Partner Astellas eingereicht, der das Medikament in den Vereinigten Staaten vermarkten wird. Mit der Zulassung ist eine Meilensteinzahlung von Astellas in Höhe von 30 Mio. Franken verbunden. Zudem wird eine Umsatzbeteiligung fällig.

Basliea-CEO Ronald Scott äusserte sich "sehr erfreut" über die Zulassung. "Für Patienten in den USA, die an lebensbedrohlichen invasiven Pilzinfektionen erkrankt sind, bietet sich dadurch eine wichtige, neue Behandlungsoption mit breitem Wirkspektrum."

Basilea hat für das Medikament auch einen Antrag auf Zulassung für Erwachsene in Europa gestellt. Man rechne mit dem Abschluss der Begutachtung bis im vierten Quartal 2015. (sda)


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