Bemühungen zur Rettung der Syrien-Waffenruhe

SYRIEN ⋅ Die Staatengemeinschaft versucht, nach dem Zusammenbruch der Waffenruhe in Syrien zu retten, was zu retten ist. Die UNO macht sich an einen Neustart von Friedensverhandlungen. Und wieder ist eine Flugverbotszone im Gespräch.

Aktualisiert: 
22.09.2016, 17:40

Das Treffen der 23-Staaten-Gruppe solle unter Vorsitz der USA und Russlands stattfinden, sagte ein US-Vertreter am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Zuletzt hatte sich die Gruppe am Dienstag getroffen, die Begegnung stand ganz im Zeichen des Streits zwischen den USA und Russland über die Syrien-Politik.

Trotz der offen ausgetragenen Differenzen haben US-Aussenminister John Kerry und sein russischer Kollege Sergej Lawrow den Willen bekundet, die gemeinsamen Anstrengungen zur Beilegung des Konflikts fortzusetzen. Bei einem Scheitern dieser Bemühungen würde Syriens Zukunft "am seidenen Faden hängen", hatte Kerry gesagt.

Die von Kerry und Lawrow ausgehandelte Waffenruhe war am Montag nach einer Woche von der syrischen Armee für beendet erklärt worden. Seither entbrannten die Kämpfe wieder mit voller Wucht. Für Streit zwischen den USA und Russland sorgte ein Luftangriff auf einen Hilfskonvoi; Washington machte Moskau dafür verantwortlich, Moskau wies die Anschuldigung zurück. (sda/afp)


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