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Ebola-Epidemie bleibt ernsthafte Bedrohung

EBOLA-EPIDEMIE ⋅ Trotz Fortschritten bleibt die Ebola-Epidemie eine ernsthafte Bedrohung. Erstmals seit Jahresbeginn musste die UNO wieder eine Zunahme der Fälle bekanntgeben.

Die Epidemie sei noch immer nicht unter Kontrolle, sagte der Ebola-Sonderbeauftragte der UNO, David Nabarro, am Donnerstag vor den Medien in Genf. Die Zunahme der Fälle in der vergangenen Woche zeige deutlich, dass die Situation unsicher bleibe und die Zahlen weiterhin steigen und wieder sinken werden, sagte Nabarro.

Vergangene Woche wurden demzufolge in den drei westafrikanischen Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone 124 neue Fälle von Ebola-Infektionen gemeldet. Dies sind 25 Fälle mehr als in der Vorwoche. Am meisten neue Fälle gab es mit 80 in Sierra Leone.

Die Lage könnte noch viel schwieriger werden, wenn sich das Virus bis zum Beginn der Regenzeit in den Monaten April und Mai weiter verbreite. Das Virus trete noch immer an verschiedenen, weit auseinanderliegenden Orten auf, sagte Bruce Aylward von der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Nach derzeitigem Stand sind 22'495 Personen mit Ebola infiziert, 8981 sind am Virus gestorben. (sda)

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