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Homo-Ehe-Gegner machen mobil in Washington

USA ⋅ Vor den kommende Woche beginnenden Anhörungen am höchsten US-Gericht zur Homo-Ehe haben am Samstag mehrere tausend Menschen in Washington gegen gleichgeschlechtliche Eheschliessungen protestiert.

Die Teilnehmer der Demonstration marschierten vom Kapitol zum Obersten Gerichtshof, der ab Dienstag die Argumente zum Thema Homo-Ehe anhören wird. Im Juni soll das Gericht sein Urteil darüber fällen, ob gleichgeschlechtliche Paare in den USA laut Verfassung ein Recht auf Eheschliessungen haben.

Unter den Teilnehmern des Protestmarschs waren Mitglieder verschiedener christlicher Religionsgemeinschaften. Ausserdem waren zahlreiche Bürger lateinamerikanischer Abstammung gekommen. Viele Teilnehmer waren aus anderen Landesteilen angereist. "Wir werden nicht schweigen", rief der Vorsitzende der US-Konferenz der katholischen Bischöfe, Erzbischof Joseph Kurtz, der Menge zu. "Wir sind nicht allein."

Derzeit ist jeder Bundesstaat selbst dafür verantwortlich, dies zu regeln. In 37 der 50 US-Bundesstaaten sowie in der Hauptstadt Washington ist die Homo-Ehe erlaubt. Experten gehen davon aus, dass es für das Oberste Gericht unvermeidbar sei, die Homo-Ehe zu legalisieren. (sda/afp)

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