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MSC Croisières macht einen Bogen um die Türkei

KREUZFAHRTEN ⋅ Die internationale Reederei MSC Croisières ändert wegen des Anschlags in Istanbul ihre Kreuzfahrtrouten. "Bis auf weiteres" würden türkische Häfen für einen Zwischenstopp nicht mehr angesteuert, erklärte das schweizerisch-italienische Unternehmen am Mittwoch.

Bislang ist von der Massnahme allerdings nur ein Schiff betroffen: Die "MSC Magnifica" sollte Ende März die Städte Istanbul und Izmir anfahren.

Statt in die Türkei gehe es nun nach derzeitigem Stand nach Athen und nach Mykonos, "eine der schönsten und berühmtesten griechischen Inseln", erklärte die Reederei. Diese Entscheidung habe das Unternehmen aus Sicherheitsgründen nach den "tragischen Ereignissen" in Istanbul getroffen. In der vergangenen Woche hatte ein Selbstmordattentäter dort im Stadtzentrum zehn Deutsche mit in den Tod gerissen.

Am Dienstag hatte bereits die US-Luxusreederei Crystal Cruises ähnliche Kursänderungen angekündigt. Acht Kreuzschiffe, die im Frühjahr und im Herbst auch die Türkei anfahren wollten, würden nun ihre Route ändern, erklärte das Unternehmen. Die Sicherheit der Passagiere, der Crew und der Schiffe habe "oberste Priorität". (sda/afp)

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