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Renzi und Obama spannen zusammen

ITALIEN - USA ⋅ Die USA und Italien wollen der wachsenden Terrorgefahr in Libyen sowie der Flüchtlingskrise im Mittelmeerraum mit gemeinsamen Kräften entgegentreten. Das betonten US-Präsident Barack Obama und Italiens Regierungschef Matteo Renzi nach einem Treffen im Weissen Haus.

Die terroristische Bedrohung bereite den Verbündeten grosse Sorge, sagte Obama auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Washington. "Wir werden das Problem nicht mit ein paar Drohnenangriffen oder einigen militärischen Operationen lösen." Um die sich in dem nordafrikanischen Land zunehmend ausbreitende Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu bekämpfen, sei aber auch die Hilfe der Partner am Persischen Golf nötig.

"Das Mittelmeer ist ein Meer, kein Friedhof", sagte Renzi, dessen Land weiter unter dem Ansturm verzweifelter Menschen ächzt, die sich auf die gefährliche Überfahrt von Afrika über das Mittelmeer machen. Mehr als 90 Prozent der afrikanischen Flüchtlinge kämen derzeit aus Libyen.

"Der einzige Weg ist, zur Stabilität zurückzukehren." Dafür sei die Bildung einer funktionierenden Einheitsregierung nötig, sagte Renzi. Letztlich könnten nur die Stammesführer in dem Nordafrikanischen Staat für Frieden sorgen. (sda/dpa)

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