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USA erlauben leere Akkus auf Direktflügen

LUFTFAHRT ⋅ Wer von den Flughäfen Zürich und Genf mit einem Direktflug in die USA oder nach Kanada reist, darf wieder Geräte mit leerem Akku dabei haben. Die amerikanische Transport Security Administration (TSA) hat die im vergangenen Jahr verhängte Sicherheitsmassnahme aufgehoben.

Seit vergangenem Herbst war es verboten, auf Direktflügen leere Akkus mit an Bord zu nehmen. Grund war die Sorge vor Anschlägen. Die USA befürchtete, dass Terroristen Bomben in Smartphones, Tablets oder Kameras verstecken und so ins Flugzeug schmuggeln könnten.

Die Fluggesellschaften wurden deshalb instruiert, Passagiere von USA- und Kanada-Direktflügen an den Abfluggates einer zusätzlichen Kontrolle zu unterziehen. Einzelne Reisende wurden angewiesen, ihre Geräte einzuschalten. So sollte getestet werden, ob diese tatsächlich funktionstüchtige Akkus enthielten. Leere Akkus mussten am Flughafen gelassen werden.

USA begründet Aufhebung der Sicherheitsmassnahme nicht

Wie die Swiss am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda bekannt gab, wurde diese Sicherheitsmassnahme nun wieder aufgehoben. Gemäss einer Instruktion der TSA sind die Airlines seit wenigen Wochen nicht mehr verpflichtet, Akku-Kontrollen an den Abfluggates durchzuführen.

Weshalb diese Sicherheitsmassnahme nicht mehr nötig ist, ist der Swiss nicht bekannt. Die TSA habe keine Gründe für die Aufhebung der Akku-Kontrollen angegeben. (sda)

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