Trump kritisiert Ex-FBI-Chef

USA ⋅ Nach immer neuen Schlagzeilen um die Ermittlungen in der Russland-Affäre hat US-Präsident Donald Trump das FBI und insbesondere dessen früheren Chef James Comey scharf angegriffen.
03. Dezember 2017, 22:31

"Nach Jahren von Comey als Leiter, mit der vorgetäuschten und unehrlichen Clinton-Untersuchung (und mehr), ist die Reputation des FBI ramponiert - so schlimm wie nie in der Geschichte!", schrieb Trump am Sonntag auf Twitter. "Aber habt keine Angst, wir werden es wieder grossartig machen."

Mit der Clinton-Untersuchung bezog sich Trump auf Comeys Ermittlungen in der E-Mail-Affäre um Ex-Aussenministerin Hillary Clinton, die aber nicht zu einer Anklage geführt hatten.

Zuvor waren neue Spekulationen um mögliche Versuche Trumps aufgekommen, FBI-Ermittlungen gegen seinen Ex-Topberater Michael Flynn in der Russland-Affäre zu stoppen.

Einen entsprechenden Vorstoss soll er bei einem Treffen mit Comey unternommen haben, wie der frühere FBI-Chef selber in einer Kongressanhörung aussagte. Trump, der Comey im Mai gefeuert hatte, wies die Darstellung am Sonntag erneut als Lüge zurück. (sda/dpa)

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