Trump verteidigt die Weitergabe von Informationen an Russland

USA ⋅ US-Präsident Donald Trump hält es für «absolut» rechtens, Informationen mit Russland zu teilen. «Als Präsident wollte ich mit Russland Fakten teilen – wozu ich absolut das Recht habe –, die den Terrorismus und die Luftverkehrssicherheit betreffen», schrieb Trump am Dienstag auf Twitter.
16. Mai 2017, 14:45
Bei seinem Vorgehen sei er motiviert gewesen von «humanitären Gründen». Ausserdem wolle er, dass Russland seinen Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und gegen den Terrorismus verstärke.

Zuvor hatte die «Washington Post» berichtet, der US-Präsident habe streng geheime Informationen über die IS-Miliz an den russischen Aussenminister Sergej Lawrow weitergegeben. Diese sollen in Zusammenhang mit der Verwendung von Laptops in Flugzeugen gestanden haben.

Kreml-Sprecher dementiert Bericht

Dem Medienbericht zufolge handelt es sich um Erkenntnisse, welche die USA von einem befreundeten ausländischen Geheimdienst erhalten haben. Dieser habe aber keine Erlaubnis zur Weitergabe der Informationen erteilt.

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow nannte den Bericht über die Weitergabe geheimer Informationen durch Trump am Dienstag «Unsinn». «Für uns ist das kein Thema, es ist eher Unsinn», sagte Peskow mit Blick auf den US-Medienbericht. Von russischer Seite gebe es «weder etwas zu bestätigen noch zu dementieren».

sda

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