Der Begründer des «Zombie»-Genres ist tot

GEORGE A. ROMERO ⋅ Der bekannte US-Regisseur George A. Romero ist gestorben. Der Horrorfilm-Spezialist wurde 77 Jahre alt.
18. Juli 2017, 07:28

«Nach einem kurzen, aber aggressiven Kampf gegen Lungenkrebs ist George friedlich eingeschlafen», teilte sein Manager Chris Roe mit. Seine Frau sowie seine Tochter seien an seiner Seite gewesen. Romero hinterlasse seine «Familie, viele Freunde und ein Regie-Vermächtnis, das Bestand hat und weiterbestehen wird», so Roe.

1968 erschien George A. Romeros «Night of the Living Dead». Der in Schwarz-Weiss ­gedrehte Film ist längst ein Klassiker und hatte ein Budget von knapp über 100 000 Dollar; er spielte dann weltweit mehr als 30 Millionen Dollar ein. Im Horror-streifen geht es um eine Gruppe von Leuten, die versuchen, einen Angriff von wieder zum Leben erweckten Leichen zu überstehen. Viele werteten den Film als sozialkritisches Stück über Rassismus in den Vereinigten Staaten. Der Film schuf Standards, die bis heute für Zombie-Verfilmungen gelten, und hatte fünf Fortsetzungen. Seine Untoten inspirierten zahlreiche Regisseure zu Neu­verfilmungen und Hommagen. In seinen Werken berücksichtigte Romero oft sozialkritische Aspekte. Zu seinen bekannten Werken zählen «Knightriders» (1981) und «Creepshow» (1982), bei dem Horrorautor Stephen King das Drehbuch schrieb. King schrieb auf Twitter, er sei «traurig», vom Tod seines «guten alten Freundes» gehört zu haben: «George, es wird niemals wieder einen wie Dich geben.» (sda)


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