Völkerrecht und Kunst im Bourbaki Panorama

AUSSTELLUNG ⋅ Die Schweiz pflegt seit jeher ihre humanitäre Tradition. Wie steht es heute um die Menschlichkeit? Und wie setzt sich die Kunst damit auseinander? Vom Januar bis Mai 2015 befasst sich das Bourbaki Panorama in Luzern mit dieser Thematik.

Intention der Themenmonate ist es, dass der Besucher die Menschlichkeit als etwas erfährt, das ihn betrifft. Ausstellung und Rahmenprogramm wollen zum Nachdenken anregen und staatsbürgerliche Impulse geben - insbesondere auch bei jungen Menschen.

Prominente Gäste

Das Herzstück der Themenmonate ist die vom Juristen Marco Stoffel kuratierte Ausstellung «Ein Weg der Menschlichkeit.» Sie wird am 8. Januar 2015 von der Stiftung und dem Verein Bourbaki Panorama Luzern sowie Markus Mader, Direktor Schweizerisches Rotes Kreuz, eröffnet. Am 20. Januar 2015 findet ein öffentlicher Anlass mit IKRK-Präsident Peter Maurer statt. Die Abschlussveranstaltung am 8. Mai 2015 wird von Annemarie Huber-Hotz, Präsidentin Schweizerisches Rotes Kreuz, geleitet.

Zeltstadt im Bourbaki

Im Panoramagebäude bauen das IKRK, das Schweizerische Rote Kreuz, die Hilfswerke sowie die Hochschule Luzern ihre Zelte auf und beleuchten das humanitäre Erbe und seine Herausforderungen aus verschiedenen Blickwinkeln. Zusätzlich werden diverse Kunst- und Performance-Projekte, Filme, Podiumsdiskussionen und Vorlesungen die Thematik aufnehmen. Gezeigt werden Werke von Jeff Wall, Thomas Kilpper, Christoffer Joergensen oder Christoph Rütimann.

Über 30 Veranstaltungen

Durch das ganze Bourbaki Panorama, Haus für Medien, Begegnung und Kultur, zieht sich der Geist der Themenmonate. Es gibt Filmtage im stattkino und im Bourbaki Kino sowie Ausstellungen und Projekte in der Kunsthalle und in der Stadtbibliothek. Auch die Hochschule Luzern und die Universität Luzern sind engagiert. Im Bildraum des Bourbaki Panoramas findet ein Literaturzyklus mit Lukas Hartmann, Iso Camartin, Hildegard Elisabeth Keller sowie Autorinnen und Autoren des Innerschweizer Schriftstellerverein (ISSV) statt. Auch Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Performance, Improvisation und Spoken Word werden zu den Themenmonaten beitragen.

Mahnmal für Menschlichkeit

Mit der Ausstellung wollen die Initianten aufzeigen, dass uns humanitäre Katastrophen, wie sie sich vor Lampedusa oder in Syrien ereignen, direkt betreffen, auch wenn sie weit weg stattfinden. Wie schon 1871, als die Schweiz 87'000 französische Soldaten aufgenommen hat, appellieren sie an unser humanitäres Gewissen. Das Bourbaki Rundgemälde ist heute wie damals - gerade auch angesichts der aktuellen Diskussionen über Asyl und Völkerrecht - ein Mahnmal für Menschlichkeit.

sda/uus

Themenmonate im Bourbaki Panorama

sda. Vom Januar bis Mai 2015 steht im Bourbaki Panorama Luzern das Thema Menschlichkeit im Zentrum. Internationale Organisationen, Wissenschaft und Kunst spannen zusammen. Es finden diverse Kunst- und Performance-Projekte, Filmvorführungen, Podiumsdiskussionen und Vorlesungen statt. Das Herzstück der Themenmonate ist die vom Juristen Marco Stoffel kuratierte Ausstellung «Ein Weg der Menschlichkeit». Trägerschaft ist die Stiftung Bourbaki Panorama.

Die Themenmonate werden am 8. Januar 2015 von der Stiftung und dem Verein Bourbaki Panorama Luzern sowie Markus Mader, Direktor Schweizerisches Rotes Kreuz, eröffnet. Am 20. Januar 2015 spricht IKRK-Präsident Peter Maurer zur humanitären Tradition der Schweiz. An der Abschlussveranstaltung am 8. Mai 2015 sind Annemarie Huber-Hotz, Präsidentin Schweizerisches Rotes Kreuz und Vertreter des Henry Dunant Museums zu Gast im Bourbaki Panorama.

Programmdetails werden ab Ende Dezember veröffentlicht.

www.bourbakipanorama.ch

 
 
 
 

 


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