Zwei Preise für Schweizer Tänzerin

BALLETT ⋅ Unter den sechs jungen Tänzerinnen und Tänzern, die am diesjährigen Prix de Lausanne ein Stipendium gewonnen haben, ist zwar keine Schweizerin. Die 17-jährige Lou Spichtig hat aber zwei Preise gewonnen: den Publikumspreis und den Preis für die beste Schweizerin.

Dies teilten die Organisatoren des Wettbewerbs am Samstagabend mit. Die Jury hatte 20 Finalistinnen und Finalisten aus aller Welt zu bewerten. Mit Lou Spichtig und Laura Fernandez-Gromova hatten heuer zwei Schweizer Talente die Vorausscheidungen überstanden - eine Seltenheit. Ein Stipendium gewannen die beiden dann allerdings nicht.

Lou Spichtig, die in Zürich Tanz studiert hat, wurde dafür mit dem Publikumspreis und dem Preis für die beste Schweizerin ausgezeichnet. Sie hatte bereits den Youth America Grand Prix 2013 in New York gewonnen.

Die sechs Stipendien gingen an Harrison Lee aus Australien, Jisoo Park aus Südkorea, Mitsuru Ito aus Japan, Miguel Pinheiro aus Portugal, Rina Kanehara aus Japan und Julian MacKay aus den USA.

Der Prix de Lausanne gehört zu den begehrtesten Tanz-Auszeichnungen der Welt. Er existiert seit 1973. Ziel ist es, die begabtesten Jungtalente aufzuspüren, zu fördern und zu unterstützen. Den Gewinnern winken neben den Auszeichnungen Stipendien bei renommierten Ballettcompagnien oder Tanzschulen.

An der diesjährigen 43. Austragung hatten insgesamt 67 Kandidatinnen und Kandidaten teilgenommen. (sda)


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