Berner Museumsnacht zieht erneut Massen an

FREIZEIT ⋅ Laue Temperaturen und ein abwechslungsreiches Programm haben Massen an die Berner Museumsnacht gelockt. Die fünfzehnte Ausgabe bescherte den Organisatoren das zweitbeste Ergebnis seit Beginn der Veranstaltung 2003.
18. März 2017, 03:36

Am Freitagabend und in der Nacht auf Samstag zählten die teilnehmenden Institutionen rund 111'500 Eintritte, wie aus einem Communiqué des Vereins Museen Bern hervorgeht. Bei angenommenen drei bis vier Eintritten pro Teilnehmerin und Teilnehmer entspricht das zwischen 28'000 und 37'000 Besuchern in der Bundesstadt.

Vor dem bunt erleuchteten Bundeshaus standen die Interessenten schon kurz nach 18 Uhr Schlange, wie ein Augenschein zeigte. Es gehörte zu den laut Organisatoren total 37 Institutionen und Museen, welche für einmal am Abend ihre Tore öffneten. Auch vor dem Hotel Bellevue Palace, wo Besucher in einen von rund 90 Oldtimern steigen und sich herumchauffieren lassen konnten, warteten Dutzende.

Jubiläum für Rathaus

Speziell an der diesjährigen Berner Museumsnacht war, dass das Berner Rathaus eine der sogenannten Gast-Institutionen ist. Grund: Das altehrwürdige Gebäude wird dieses Jahr 600-jährig. Zu sehen ist dort unter anderem eine Ausstellung mit farbenprächtigen Weibel-Ornaten.

Als "Publikumsmagnete" entpuppten sich laut den Veranstaltern eher traditionelle Häuser: Das Bernische Historische Museum, das Naturhistorische Museum, das Museum für Kommunikation, der Botanische Garten und die Schweizerische Nationalbibliothek.

2016 hatten die Organisatoren einen Besucherrückgang hinnehmen müssen: Nachdem mehrere Jahre lang über 100'000 Eintritte registriert worden waren, waren es im vergangenen Jahr "nur" 90'000 gewesen. (sda)

Video: Eindrücke der Berner Museumsnacht

Klänge, Tänze, Geschichten und Farbenspiele an Fassaden - eine poetische Stimmung durchwehte die 15. Berner Museumsnacht. 37 Institutionen haben in diesem Jahr teilgenommen. Die Eindrücke in Bildern zeigen, wie abwechslungsreich der Abend für die Besucher gewesen sein mag. (Sarah Ennemoser / SDA, 18.03.2017)



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