Drohne transportiert Laborproben von Spital zu Spital

LUGANO ⋅ Das Bundesamt für Zivilluftfahrt hat der Post für die Drohnenflüge zwischen zwei Tessiner Spitälern grünes Licht gegeben. Nach weiteren Tests soll der Einsatz der Quadrokopter voraussichtlich 2018 Alltag werden.
31. März 2017, 12:05

70 autonome Testflüge haben seit Mitte März im Tessin bisher stattgefunden. Nun ist die Bewilligung da: Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat für das Projekt grünes Licht gegeben, wie die Schweizerische Post am Freitag mitteilte. 

Bis am 4. April werden die Partner weitere Testflüge durchführen. Im Sommer 2017 ist eine weitere Testphase mit Flügen geplant. Voraussichtlich 2018 soll dann der regelmässige Drohneneinsatz zwischen zwei Spitälern in Lugano Alltag werden. Die Drohne wird dann autonom entlang der vordefinierten Route Laborproben zum Zielort bringen.

Der Quadrokopter hat eine kompakte Grösse von 80 Zentimetern im Durchmesser und kann Güter mit einem Gewicht von bis zu zwei Kilogramm transportieren. Mit einer Reichweite von 20 Kilometern fliegt die Drohne mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 36 km/h.

pd/chg

Video: Laborproben effizienter transportieren

Ein Pilotprojekt der Schweizerischen Post, des Tessiner Spitalverbunds "Ente Ospedaliero Cantonale" und dem Kalifornischen Lieferdrohnen-Spezialisten "Matternet" soll bis Sommer 2018 zeigen, ob künftig Laborproben zwischen ausgewählten Schweizer Spitälern flächendeckend mit Drohnen transportiert werden können. (Pascal Bloch/sda, 31. März 2017)

Video: Drohne transportiert Laborprobe zwischen Spitälern

Die Schweizerische Post führt seit Mitte März erste Drohnenflüge in Lugano durch. Lieferdrohnen sollen künftig Laborproben zwischen zwei Spitälern transportieren. (pd, )



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