DNA von 78 Opfern gesichert

Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine haben Ermittler inzwischen die DNA von 78 Menschen gesichert. Diese solle zur Identifizierung der Toten mit DNA-Proben von Familienangehörigen abgeglichen werden.

Der Staatsanwalt von Marseille, Brice Robin, teilte mit, bis Montagabend solle ein Fahrweg für Geländefahrzeuge zur schwer zugänglichen Unglücksstelle angelegt werden. Bislang ist die abgelegene Gegend nur per Helikopter oder Fussmarsch erreichbar. Die Fahrstrasse soll die Bergung grösserer Trümmerteile erleichtern, die nur schwer per Helikopter transportiert werden können.

Die Germanwings-Maschine mit 150 Menschen an Bord war am Dienstag in den französischen Alpen an einer Felswand zerschellt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler wurde der Absturz vom Co-Piloten bewusst herbeigeführt.

Zum Zeitpunkt des Unglücks war er allein im Cockpit. Der Flugkapitän hatte die Kabine kurz verlassen, um zur Toilette zu gehen. Er kam danach nicht zurück ins Cockpit, weil der Co-Pilot offenbar bewusst die Tür nicht öffnete.

sda

 


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