Leah Remini: Scientology-Enthüllung

PEOPLE ⋅ Die Schauspielerin hat Scientology bereits 2013 verlassen. Nun will sie auspacken. Sie verrät auch, wer und was ihr bei dieser Entscheidung geholfen hat.

29. Oktober 2016, 09:54

Leah Remini fordert andere auf, über Scientology zu sprechen. Die Schauspielerin (46) hat die umstrittene Glaubensgemeinde 2013 nach 30 Jahren verlassen und arbeitet momentan an einer «A&E»-Dokuserie mit dem Titel «Leah Remini: Scientology and the Aftermath in order to expose it» (deutsch: «Leah Remini: Scientology und die Nachwirkungen von Enthüllungen»).

Die 46-Jährige sagt: «Diese Multi-Millionen-Organisation hat zu lange auf Opfern und Journalisten herumgehackt, damit die Wahrheit nicht ans Licht kommt. Ich hoffe, dass wir Licht ins Dunkel bringen und der Welt bewusst machen können, was da wirklich vor sich geht und dass wir damit andere ermutigen, auch offen zu sprechen.» Obwohl sie lange Zeit Mitglied war, habe auch sie später noch Schockierendes erfahren. «Da steckt viel mehr dahinter, als man denkt. Und diese Doku wird das Eis brechen und Informationen an den Tag bringen.»

Leah selbst folgte dem Beispiel von Nicole Kidman. Diese trennte sich 2001 von Scientologys Promi-Aushängeschild Tom Cruise. «Nicole Kidman war eine grosse Inspiration für mich, als ich die Gemeinschaft verliess. Ich habe gesehen, dass sie ein erfolgreiches, glückliches Leben, privat und im Beruf, hat und das gab mir Zuversicht.»

In ihrem Buch «Troublemaker: Surviving Hollywood and Scientology» (deutsch: «Unruhestifter: Wie man Hollywood und Scientology überlebt») nennt sie Nicole ihren Schutzengel. Sie ist auch der Meinung, dass die Hollywood-Sekte nach der Trennung von Tom Cruise die Beziehung von Nicole und ihren zwei Adoptivkindern Isabella (23) und Connor (21) zerrissen habe. «Diese Familie tut mir wirklich Leid. Sie wirken so auseinander gerissen. Als wenn etwas von ausserhalb sich zwischen Mutter und Kinder gedrängt hat.»

bangshowbiz


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