Jan Böhmermann testet mal wieder Grenzen

PEOPLE ⋅ Der umstrittene TV-Satiriker parodiert in der aktuellsten Ausgabe seiner Sendung ein äusserst erfolgreiches Format. Die Grenzerfahrung kommt nah an das Original.

Der Satiriker kann es mal wieder nicht lassen und pflückte eines der derzeit polarisierendsten TV-Fortmate auseinander. In Das Dende Experiment muss sich Böhmermanns Sidekick, der Deutsch-Rapper Dendemann, schier unlösbaren Aufgaben stellen: Zum Beispiel: Aufstehen vor 14 Uhr. In dem Beitrag für die die ZDFneo-Sendung Neo Magazin Royal sieht man dann, wie der Künstler wegen seiner traumatischen Erfahrungen ärztliche Hilfe aufsuchen muss und auf andere Frühaufsteher trifft. Die wollen natürlich anonym bleiben und werden unkenntlich gemacht. Höhepunkt der Belastungsproben: ein Besuch im ZDF-Frühstücksfernsehen.

Angespielt wird natürlich auf das RTL-Format Das Jenke Experiment, in dem Jenke von Wilmsdorff tatsächlich bis an die Grenzen geht. Ob er manche dabei überschritten hat, wird aktuell von oberster Stelle geprüft. Am Montag hatte der Vater eines Sohnes vor laufender Kamera die Drogen Ecstasy, Speed, Ritalin und LSD eingenommen, um deren Wirkung auf seinen Körper zu testen. Nun hat sich jedoch die Niedersächsische Landesmedienanstalt in Hannover dem Beitrag gewidmet und eine über eine Sprecherin verlauten lassen: «Wir prüfen, ob es einen Anfangsverdacht gibt, dass die Ausstrahlung jugendgefährdend gewesen ist». Seit 2013 testet der Reporter regelmässig in Selbstversuchen gefährliche Experimente am eigenen Leib aus. So versetzte er sich in das Leben eines Alkoholikers oder eines Obdachlosen. Die Dokumentationsreihe gewann deshalb in ihrem ersten Jahr den Quotenmeter-Fernsehpreis in der Kategorie «Beste Reportagereihe» und war zweimal für den Deutschen Fernsehpreis nominiert.

bangshowbiz


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