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50 Cent prollt fröhlich weiter

Der Rapper lässt sich auch nach einem Gerichtstermin wegen seiner provozierenden Bilder nicht einschüchtern und protzt fröhlich weiter.

50 Cent lässt noch immer den Großprotz im Netz raushängen.
Der Rapper musste am Mittwoch (9. März) wieder einmal vor Gericht erscheinen, weil er seine Gläubiger mit eben diesem Verhalten verhöhnt. Auf Instagram zeigt er sich trotz seines Insolvenzverfahrens mit großen Geldbündeln Bargeld. Nachdem er den Gerichtssaal verließ, ließ er sich nicht lange bitten und postete ein Bild, auf dem er eine Tüte M&Ms verspeist. In seinem Gürtel stecken natürlich die großen Scheine, darunter schrieb er: "Ich musste heute deswegen vor Gericht." Vor dem Gerichtsgebäude von den Reportern angesprochen, sagte der Rapper nur: "Checkt mein Instagram." Ernst zu nehmen scheint der Rapper die Angelegenheit also noch immer nicht.

Währenddessen entscheidet die Richterin Ann Nevins, ob sie einen unabhängigen Prüfer beauftragen soll, das wohl versteckte Vermögen des Stars ausfindig zu machen. Während der dreistündigen Anhörung merkte Holley Claiborn an, dass die Instagram-Bilder "den Eindruck erwecken, dass man, wenn man in der Öffentlichkeit steht, in der Bankrott-Affäre machen kann, was man will, wenn man nur den richtigen Beruf hat. Das Vertrauen der Öffentlichkeit in das System ist erschüttert, weil es so aussieht, als nehme der Schuldner das alles nicht ernst." Seine Anwältin allerdings behauptet, dass der Rapper sich nur künstlich aufspielt, weil er in der Öffentlichkeit bleiben will: "Die gute Nachricht ist, dass Social Media frei ist. Um effektiv im Netz zu bleiben, muss es lustig, kreativ und provokativ sein... auch um die Gläubiger zu bezahlen."

Im Juli letzten Jahres meldete der Rapper Insolvenz an. Er tat dies, kurz nachdem Lavonia Leviston ihn verklagt hatte und sieben Millionen Dollar Schadenersatz forderte, weil er ein Sextape von ihr ohne ihre Erlaubnis ins Netz gestellt haben soll. Die Anwältin der Klägerin behauptete schon damals, 50 Cent habe nur Insolvenz angemeldet, um ihre Mandantin nicht auszahlen zu müssen.

bangshowbiz

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