Prince: Gefälschte Medikamente?

PEOPLE ⋅ Der Sänger starb an einer versehentlichen Medikamenten-Überdosis - doch dachte der Künstler, dass er in Wirklichkeit nur Vitamine zu sich nehmen würde?

Der Tod des Künstlers gibt weiterhin Rätsel auf. Klar ist nur, dass der Sänger im Alter von 57 Jahren an einer versehentlichen Überdosis Schmerzmitteln gestorben ist. Doch nun berichtet AP, dass Ermittler gefälschte Medikamente in der Villa des Stars gefunden haben. Diese enthielten tatsächlich die Substanz Fentanyl, an dem der Star starb - dieser Wirkstoff ist 50 mal stärker als Heroin. Fälscher mischen Fentanyl jedoch oft in andere Medikamente, so dass die Konsumenten gar nicht wissen, was sie da eigentlich in Wirklichkeit nehmen. In Prince' Fall wurden die Pillen in Vitamin- und Aspirinflaschen in seinem Ankleidezimmer gefunden.

Wie ein Sprecher der amerikanischen Drogenaufsichtsbehörde gegenüber dem «Minneapolis Star Tribune» berichtet, habe man «sich kein Zeitlimit gesetzt», was die Ermittlungen anbelange - die werden auch weiterhin sorgfältig vonstatten gehen.

Währenddessen äusserte sich vor kurzem eine alte Weggefährtin des Purple Rain-Interpreten, die sich an seine letzten Tage erinnerte. Nur kurz vor seinem Tod am 21. April hatte er bereits während eines Fluges eine Überdosis des Schmerzmittels «Percocet» eingenommen. «Wir wussten, dass wir landen mussten», so Judith Hill. «An Bord war nichts, was ihm helfen konnte. Als wir dann im Krankenhaus ankamen, war er wach, das war so eine Erleichterung. [...] Er sagte zu mir: ‹Ich musste um mein Leben kämpfen.›»

bangshowbiz


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