Feuerwehreinsatz wegen überhitztem Akku im Zürcher Apple Store

ZÜRICH ⋅ Rauch im Apple Store an der Zürcher Bahnhofstrasse: Wegen eines überhitzten Akkus haben am Dienstagmorgen Feuerwehr und Polizei ausrücken müssen. Ein Mitarbeiter zog sich leichte Verbrennungen an der Hand zu. Rund 50 Mitarbeitende und Kunden mussten das Geschäft vorübergehend verlassen.
09. Januar 2018, 12:27

Am Dienstag, kurz nach 10 Uhr, ging die Meldung bei der Zürcher Stadtpolizei ein. Schutz & Rettung rückten sofort mit einem Tanklöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr sowie mit mehreren Rettungswagen aus.

Erste Abklärungen von Polizei und Feuerwehr ergaben, dass ein Mitarbeiter einen Akku aus einem Gerät ausgebaut hatte. Dabei überhitzte sich der Akku offenbar so stark, dass sich der Mitarbeiter Verbrennungen an der Hand zuzog.

Wie die Stadtpolizei mitteilte, reagierte das Personal richtig. Es streute sofort Quarzsand über den Akku, so dass der Rauch eingedämmt werden und über die Lüftungsanlage abgesogen werden konnte.

Sieben Personen wurden wegen des ausgetretenen Rauchs medizinisch untersucht. Sie mussten aber nicht ins Spital.

Spezialisten des Forensischen Institutes stellten den Akku und das dazugehörige Gerät sicher und stellen nun fest, was der Grund für die Überhitzung war.

sda

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