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Flugmeeting in Payerne war Publikumsmagnet

FLUGMEETING ⋅ Das Flugmeeting AIR14 in Payerne hat begeistert: Gegen 400'000 Menschen reisten an den vergangenen Tagen auf das Flugfeld in der Waadt, um Flugzeuge, Flieger und deren Kunststücke zu bestaunen. Und dieser Aufmarsch begeisterte die Organisatoren.

  • AIR14 air show on Swiss Air Force jubilee
  • 100 JAHRE SCHWEIZER LUFTWAFFE, AIR 2014, AIR 14
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Das Flugmeeting AIR14 in Payerne hat begeistert: Ungefähr 395'000 Menschen reisten an den vergangenen Tagen laut den Organisatoren in den Kanton Waadt, um Flugzeuge, Flieger und deren Kunststücke zu bestaunen. Und dieser Aufmarsch erfreute die Organisatoren.

Oberst im Generalstab Ian Logan, Direktor von AIR14, konnte an der Medienkonferenz zum Ende des Meetings am Sonntagabend seine Tränen nicht zurückhalten. «Es war ein magisches, ein aussergewöhnliches Spektakel», sagte er. Drei Jahre lang habe man an den Anlass geglaubt und dafür Berge versetzt, sagte er.

Fotos mit Ueli Maurer

Ob Patrouille Suisse, Super Puma, Mirage 2000, Bleriot XI, Midnight Hawks, Patrouille de France oder die italienischen Frecce Tricolori: Die Besucher beobachteten die farbigen «Balletts» über ihren Köpfen - wegen des Begleitlärms war der Gehörschutz empfohlen. Während einige mit riesigen Teleobjektiven Aufnahmen machten, knipsten andere ihre Erinnerungsbilder mit dem Handy.

Knipsen liess sich auch Verteidigungsminister Ueli Maurer, der am Samstag die AIR14 besucht hatte. Der Bundesrat nahm ein Bad in der Menge, wie ein Fotograf von Keystone beobachtete. Maurer diskutierte mit Zuschauern und Zuschauerinnen. Die Bitten um Bilder waren zahlreich.

Der Nachrichtenagentur sda sagte Maurer, das Meeting sei eine gute Gelegenheit um zu sehen, was andere Nationen machten und um sich mit der Bevölkerung auszutauschen.

Schlussbukett mit 24 Tiger-Maschinen

Das Schlussbukett machten 24 F-5 Tiger der Schweizer Luftwaffe. Gemeinsam bildeten die Piloten die Zahl «100» am Himmel, als Reverenz an das 100-Jahr-Jubiläum der Luftwaffe, das mit der AIR14 gefeiert wurde. Begangen wurde gleichzeitig das 50-Jahr-Jubiläum der Patrouille Suisse und der 25. Geburtstag des PC-7-Teams.

Zwischen lärmigen Maschinen hatte auch das Solarflugzeug Solar Impulse II am Sonntag in Payerne einen Auftritt. Sein Kunststück absagen musste dagegen der «Jetman». Er konnte seinen Flug neben einem F/A-18-Kampfjet wegen technischer Problemen am Helikopter, aus dem er hätte springen wollen, nicht durchführen.

Vor der AIR14 hatten die Organisatoren auf insgesamt 400'000 Besucher und natürlich auf Sonnenschein gehofft. Dieses Ziel erreichten sie: Am Wochenende herrschte über dem Fluggelände prächtiges Spätsommerwetter.

Rekordaufmarsch am Samstag

90'000 Besucher kamen alleine am Sonntag. Am Samstag hatten die Organisatoren einen Rekord-Besucheraufmarsch von rund 110'000 Menschen gemeldet. An zwei Wochenenden, an Trainingstagen und unter der Woche waren Piloten aus europäischen Ländern mit 184 Vorführungen insgesamt 50 Stunden lang in der Luft.

Die meisten Besucher reisten mit dem Auto an: Insgesamt zählten die Organisatoren rund 86'400 Fahrzeuge. 75'000 weitere Besucher nahmen den Zug - die SBB setzte gegen 140 Sonderzüge ein und verlängerte weitere Züge. Mehr als 15'000 Gäste kamen mit dem Velo.

Insgesamt 860 Menschen brauchten medizinische Hilfe, meist wegen kleinerer Blessuren. Laut einem Sprecher der Waadtländer Kantonspolizei wurden allerdings auch zehn schwere Fälle gezählt. Meist ging es um Knochenbrüche und Herzprobleme.

sda

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