Jäger stürzt wegen erlegter Gämse ab

JAGDUNFALL ⋅ Ein 62-jähriger Jäger ist am Samstagnachmittag in Maienfeld abgestürzt, als er eine erlegte Gämse mit einem Seil aus dem Tobel ziehen wollte. Er erlag seinen schweren Kopfverletzungen noch an der Unfallstelle. Auch sein Sohn war dabei.

Laut Angaben der Kantonspolizei Graubünden hatte der Jäger auf rund 1800 Metern bei der Örtlichkeit Schafbleis eine Gämse erlegt. Als er sie mit dem Seil aus dem Tobel ziehen wollte, rutschte er aus und stürzte rund fünf Meter in die Tiefe.

Ein Jagdkollege hatte den Vorfall aus der Hütte beobachtet und alarmierte die Rettung. Die Ärztin konnte jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen. Auf der Jagd dabei war auch der Sohn des Verunglückten. Für ihn wurde ein Careteam aufgeboten.

Am 31. August war im Tessin ein 70-jähriger Jäger verunglückt. Er stürzte auf einem Fussweg und konnte ebenfalls nur noch tot geborgen werden. (sda)


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