Noch sechs Zugpassagiere im Spital

BAHNUNFALL ⋅ Die Rhätische Bahn (RhB) nimmt am Samstag, drei Tage nach dem Unglück bei Tiefencastel, die Strecke von Chur nach St. Moritz wieder in Betrieb. Die Vorbereitungen dazu konnten am Freitagnachmittag planmässig abgeschlossen werden.

  • Bergung der abgestürzten Wagen einen Tag nach dem Zugunglück in Tiefencastel.
  • Arbeiter blicken auf die Rüfe über der Ungücksstelle in der Schynschlucht.
  • Die Passagiere haben sich in grosser Gefahr befunden: Die Wagen sprangen in einem Steilhang rund 100 Meter über der Oberfläche des Solis-Stausees aus den Schienen. Die Wagons hätten in den See stürzen können.

Die Rhätische Bahn hatte am Mittwochmittag Glück im Unglück: Ein Zug fuhr bei Tiefencastel auf einen Erdrutsch auf, worauf drei Waggons entgleisten. Elf Personen wurden laut Polizei verletzt. Eine Zeitlang wurde befürchtet, einer der Wagen sei in die Schlucht gestürzt.

Von den elf Personen, die beim Unfall am Mittwoch in der Schinschlucht bei Tiefencastel verletzt worden waren, lagen am Freitag noch sechs im Spital. Niemand wurde lebensgefährlich verletzt, wie das Bündner Bahnunternehmen am Freitag vermeldete.

Die drei Bahnwagen, die aus den Schienen gesprungen waren, wurden geborgen und in die RhB-Hauptwerkstätten nach Landquart überführt. Die Bergung jenes Waggons, der 20 Meter den steilen Hang hinter gerutscht war, stellte laut RhB eine grosse Herausforderung dar.

Nach der Bergung der Wagen wurden die Gleise und die Fahrleitung instand gestellt. Am späteren Freitagnachmittag vermeldete die RhB, dass die Züge zwischen Chur und St. Moritz ab Samstag wieder durchgehend nach Fahrplan verkehren.

Beim Unglück am Mittwoch war der Zug aus St. Moritz in der Schinschlucht mit einem Erdrutsch kollidiert. Drei Wagen hinter der Lokomotive entgleisten. Elf Personen wurden verletzt. (sda)

Die Rhätische Bahn hatte am Mittwochmittag Glück im Unglück: Ein Zug fuhr bei Tiefencastel auf einen Erdrutsch auf, worauf drei Waggons entgleisten. Elf Personen wurden laut Polizei verletzt. Eine Zeitlang wurde befürchtet, einer der Wagen sei in die Schlucht gestürzt. (Tele Südostschweiz; Keystone, 13.08.2014)


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