Neue Luzerner Zeitung Online

Schulfrei dank Winterwetter

WINTER ⋅ Mehrere hundert Waadtländer Schüler und Schülerinnen haben am Donnerstag wegen des Winterwetters schulfrei erhalten. In vier Gemeinden in der Nähe von Morges baten die Schulen ihre Schüler, zuhause zu bleiben.

Mehr als 800 Schüler der Gemeinden Apples und Bière mussten nicht zur Schule, weil Schneeverwehungen den Verkehr behinderten. Der Transport der Schüler sei wegen der Strassenverhältnisse heikel gewesen, sagte Michael Fiaux, Sprecher des Bildungsdepartements, auf Anfrage. In solchen Fällen sei die Sicherheit der Schüler wichtiger.

Auch die Primarschule der Gemeinden Gimel und Etoy blieb am Donnerstagnachmittag geschlossen. Die Kinder seien am Nachmittag nach Hause gebracht worden, sagte der Sprecher.

Wegen der winterlichen Kälte öffneten zudem die Städte Lausanne und Genf Zivilschutzanlagen für Obdachlose. In Lausanne stehen für mindestens eine Woche 40 zusätzliche Notschlafbetten zur Verfügung, in Genf sind es 100 Plätze.

Bereits im November hatte die Stadt Genf zwei Gebäude mit je 100 Plätzen in eine Notschlafstelle umfunktioniert. Insgesamt stehen nun 300 Betten bereit. In Lausanne wurde die Bettenzahl am Dienstag von 120 auf 165 erhöht, mit dem am Donnerstag angekündigten Ausbau stehen hier nun total 205 Schlafplätze zur Verfügung.

Dieser Entscheid sei gefällt worden, damit niemand draussen schlafen müsse, teilte die Stadt Lausanne am Donnerstag mit. Die Zivilschutzanlage soll vorerst für eine Woche geöffnet bleiben. Die Obdachlosen können dort schlafen, duschen und am Abend und Morgen eine Mahlzeit einnehmen. (sda)

Anzeige:

Anzeige:

Webcam

Luzern Luzern

Newsletter zur Region? Hier bestellen

Newsletter

Anzeige:

zugerpresse.ch Jeden Mittwoch Neu

Zugerpresse