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Zahl der Grippekranken nimmt weiter zu

GRIPPE ⋅ Die Zahl der Grippekranken in der Schweiz nimmt weiter zu. Ein Ende der Grippewelle ist nicht in Sicht.

Die Aktivität stieg im Vergleich zur Vorwoche (355 Grippeverdachtsfälle pro 100'000 Einwohnern) nochmals stark an - um fast 25 Prozent. In allen Regionen ist die Grippe weit verbreitet. Ausser in der Innerschweiz ist der Trend weiterhin steigend.

Wie in den vergangenen zwei Wochen sind vor allem die Neugeborenen bis 14-Jährigen am stärksten von der Grippe betroffen. Allerdings stiegen die Krankheitsfälle in allen Altersklassen an.

Vor allem in den Kantonen Graubünden und Tessin haben die Bewohner mit dem Virus zu kämpfen. Die Südkantone sind mit 835 Grippeverdachtsfällen pro 100'000 Einwohnern fast doppelt so stark betroffen als die übrige Schweiz. In der Vorwoche wurden dort noch 500 Verdachtsfälle gemeldet.

Höhere Sterblichkeit

Die Grippewelle kann in der Bevölkerung zeitweise zu einer höheren Sterblichkeit führen als im Winter üblich. Eine solche so genannte Übersterblichkeit sei Anfang Februar festgestellt worden, schrieb das BAG auf seiner Internetseite ohne Details zu nennen. Normalerweise fordert die Grippe jedes Jahr mehrere Hundert Opfer.

Seit fünf Wochen ist der epidemische Schwellenwert überschritten, der für die Saison 2014/2015 bei 70 Grippeverdachtsfällen pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohnern liegt. (sda)

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