Komplett neue "Star Wars"-Trilogie geplant

NEUES AUS HOLLYWOOD ⋅ Kurz bevor der nächste "Star Wars"-Film ins Kino kommt, hat Disney eine völlig neue "Star Wars"-Trilogie angekündigt. Entwickeln wird sie US-Regisseur Rian Johnson, der im Dezember "Star Wars: The Last Jedi" herausbringt.
10. November 2017, 11:15

Der 43-jährige Johnson soll als Autor und Regisseur völlig neue Charaktere schaffen, die in der bisherigen Skywalker-Saga noch nicht vorgekommen sind, wie die Konzerne Lucasfilm und Disney mitteilten. Lucasfilm-Chefin Kathleen Kennedy lobte Johnson als "kreative Kraft" mit der Fähigkeit, "erstaunliche Dinge" für eine neue Trilogie zu entwickeln. Lucasfilm und Disney seien "ungeheuer stolz" auf Johnsons Film "Star Wars: The Last Jedi".

Mit "Star Wars: The Force Awakens" hatte US-Regisseur J.J. Abrams 2015 eine neue Trilogie ins Leben gerufen. Johnson liefert nun mit "The Last Jedi" den zweiten Teil. Das Ende der Trilogie - "Episode IX" - soll dann wieder unter der Regie von Abrams im Dezember 2019 folgen.

Von der "Star Wars"-Saga waren bisher sieben Episoden in den Kinos zu sehen. Der erste Science-Fiction-Film kam im Februar 1978 unter der Regie von George Lucas in die Schweizer Kinos. In den USA startete er bereits 1977. Die Sternenkrieg-Saga gilt als kommerziell erfolgreichste Filmreihe der Geschichte.

Hoffnungsschimmer für die Anleger

Einen Starttermin für die neue Trilogie gibt es noch nicht. Doch allein die Ankündigung machte den Anlegern nach unerwartet schwachen Quartalszahlen des US-Unterhaltungsriesen Disney Mut. In den drei Monaten bis Ende September fielen die Erlöse im Jahresvergleich um drei Prozent auf 12,8 Milliarden Dollar, wie der Konzern mitteilte. Der Überschuss sank um ein Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar.

Während es für Disneys Themenparks weiter rund lief, spielten die Kabel- und TV-Sparte um den kriselnden Sportsender ESPN sowie das Filmgeschäft deutlich weniger Geld ein.

Die Spekulationen, Disney wolle dem Rivalen 21st Century Fox grosse Konzernteile abkaufen, wurden im Quartalsbericht nicht kommentiert. Der US-Sender CNBC hatte am Montag unter Berufung auf eingeweihte Kreise über entsprechende Verhandlungen berichtet. Die Gespräche sollen allerdings schon wieder beendet worden sein. (sda/dpa)

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