Kryptobranche gibt sich Regeln

ZUG ⋅ Das Image des Zuger Crypto Valley ist angeschlagen. In den letzten Monaten sorgte das auf Eis gelegte Projekt Tezos für negative Schlagzeilen, und die Finanzmarktaufsicht Finma hat die bisher nicht regulierten Krypto-Finanzierungen verstärkt unter die Lupe genommen.
10. Januar 2018, 07:52

Die Branche unternimmt nun einen Schritt, um sich selber zu regulieren. Der in Zug stationierte Branchenverein Crypto Valley Association (CVA) hat gestern einen «Code of Conduct» publiziert, der rechtliche, moralische und sicherheitstechnische Verhaltensregeln für Initial Coin Offerings (ICO) vorgibt. Mittels ICO sammeln Jungfirmen Kapital in Form von Kryptowährungen wie Bitcoin und Ether, um mit den Mitteln eine eigene Währung herauszugeben.

Im Wesentlichen ruft die CVA dazu auf, dass Firmen, die einen ICO planen, ihre Pläne allgemein verständlich transparent machen sollen. Dazu gehört, dass klargemacht wird, wie die Mittel eingesetzt werden.

(mim)


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