Luzerner Kantonalbank steigert Gewinn im ersten Quartal

BILANZ ⋅ Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) weist im ersten Quartal 2018 verbesserte Gewinnzahlen aus. Der Geschäftserfolg, der das operative Ergebnis widerspiegelt, erhöhte sich 7,3 Prozent auf 58,8 Millionen Franken.
13. April 2018, 08:07

Der Konzerngewinn lag mit 50,4 Millionen um 6,7 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Die Geschäftsleitung bestätigte die Gewinnprognose für das Gesamtjahr von rund 198 Millionen Franken.

Das Zinsengeschäft war leicht rückläufig. Der Erfolg sank hier um 1,8 Prozent auf 81,9 Millionen Franken. Die LUKB rechnet für das ganze Jahr 2018 - je nach Höhe des ausfallrisikobedingten Wertberichtigungsbedarfs - mit einem Nettozinsergebnis zwischen 327 bis 337 Millionen Franken - nach 334,2 Millionen Franken im Vorjahr. Dabei nehme man auch wieder höhere Absicherungskosten in Kauf, um bei einem mittelfristigen Anstieg der Zinskurve profitieren zu können, heisst es weiter.

Deutlich gesteigert hat die Bank auch das Kommissionsergebnis mit einem Plus von 11 Prozent auf 23,4 Millionen Franken. Noch markanter stieg der Erfolg aus dem Handelsgeschäft mit einer Zunahme von 58 Prozent auf 10,2 Millionen Franken.

Allerdings legte auch der Geschäftsaufwand wegen der Umsetzungsarbeiten für die Strategie "2020@LUKB" um 3,6 Prozent auf 57,8 Millionen Franken zu. Der Personalaufwand wuchs dabei mit 3,7 Prozent.

Die Bilanzsumme betrug Ende März 37,04 Milliarden Franken und lag damit um 3,2 Prozent über dem Wert von Ende 2017. Die betreuten Kundenvermögen beliefen sich auf 29,5 Milliarden Franken.

Die Forderungen gegenüber Kunden (+303 Millionen Franken auf 3,90 Milliarden) und die Hypothekarforderungen (+455 Millionen auf 25,01 Milliarden) nahmen zu. In den ersten drei Monaten des Jahres wurden total 379 Millionen Franken Nettoneugeld akquiriert.

sda


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