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Bescheidenes Wachstum bei Givaudan

AROMASTOFFE ⋅ Langsames Wachstum in den Schwellenländern Asiens und Osteuropas sowie der starke Franken haben Givaudan in den ersten drei Monaten 2015 gebremst. Der Umsatz des weltgrössten Aromen- und Riechstoffherstellers wuchs um 0,4 Prozent auf 1,09 Mrd. Franken.

In Lokalwährungen und auf vergleichbarer Basis lag ein Umsatzwachstum um 0,9 Prozent drin, wie das Genfer Unternehmen am Freitag mitteilte.

Mittelfristig hält Givaudan an seinen Wachstumszielen fest. Das Unternehmen will organisch zwischen 4,5 und 5,5 Prozent wachsen bei einem erwarteten Marktwachstum von 2 bis 3 Prozent.

In den beiden Segmenten entwickelte sich das Wachstum unterschiedlich. Die Verkäufe von Riechstoffen legten in Franken um 0,7 Prozent auf 519 Mio. Fr. zu. Die Riechstoffe gehen in die Konsumgüter- und Parfümindustrie.

Die grössere Aromen-Division setzte 0,1 Prozent mehr ab und trug damit 572 Mio. Fr. zum Umsatz bei. Die Aromen werden hauptsächlich von Lebensmittelherstellern eingesetzt.

Aus den Schwellenmärkten meldete Givaudan weiterhin ein kräftiges Wachstum. In Schweizer Franken wuchs der Absatz dort um 2,1 Prozent, während er in den reifen Märkten um 1,1 Prozent nachliess. Givaudan gibt die Gewinnzahlen nur für das Halbjahr und das ganze Geschäftsjahr bekannt. (sda)

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