10 Chaoten bestraft – 8 werden noch gesucht

LUZERN ⋅ Die Staatsanwaltschaft hat 10 Chaoten zu Geldstrafen und Bussen verurteilt. Sie hatten im Mai des letzten Jahres in der Stadt Luzern gewütet. Acht Randalierer werden weiterhin gesucht.

Rückblick: Nach dem Spiel des FC Luzern gegen den FC Zürich vom 25. Mai kam es in der Luzerner Neustadt zu einer wüsten Schlägerei. Anhänger beider Fussballvereine gingen aufeinander los – teils mit Steinen und Stöcken. Autos, Gebäude und Einrichtungen wurden beschädigt.

Die Polizei suchte darauf 34 Chaoten, auch über die Publikation von Fahndungsfotos übers Internet. 26 der Gesuchten konnten bisher identifiziert werden, wie es in einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft vom Mittwoch heisst. Die Luzerner Staatsanwaltschaft sucht weiter acht Beteiligte über die sogenannte Öffentlichkeitsfahndung: https://polizei.lu.ch/fahndung/randalierer

10 Randalierer verurteilt

Die Staatsanwaltschaft hat bisher 10 Randalierer verurteilt. Die Männer wurden unter anderem wegen Landfriedensbruch, Vermummung und/oder Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte schuldig gesprochen. Sie wurden mit Geldstrafen zwischen 3900 bis 15'600 Franken bestraft. Zudem müssen die Verurteilten Bussen bis zu 4000 Franken und die Untersuchungskosten bezahlen. Die Urteile sind rechtskräftig.

Die Polizei hat den Verurteilten Rayonverbote ausgesprochen. Zudem hat der FC Luzern auf Empfehlung der Polizei allen Verurteilten ein schweizweites Stadionverbot für drei Jahre ausgesprochen. Die Fälle von zwölf weiteren, identifizierten Randalierern wurden an Staatsanwaltschaften oder Jugendanwaltschaften von anderen Kantonen abgetreten. In weiteren vier Fällen kam es zu Einsprachen. Diese Verfahren sind noch nicht abgeschlossen.

pd/rem


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