Anian Liebrand wehrt sich vor Gericht

WILLISAU ⋅ Liebrand, der Präsident der JSVP Schweiz, will einen Freispruch. Eine Busse wegen mehrfacher übler Nachrede will er nicht auf sich sitzen lassen.

Am 26. März ist es soweit. Dann nämlich erscheint Anian Liebrand zur Hauptverhandlung vor dem Willisauer Bezirksgericht. Damit will der Präsident der Jungen SVP Schweiz den Tolggen in seinem Reinheft löschen. Denn im August wurde der 25-Jährige mittels Strafbefehl wegen mehrfacher übler Nachrede zu einer bedingten Geldstrafe von knapp 2500 Franken verurteilt. Obendrauf gabs eine Busse von 400 Franken.

Dieses Verdikt lässt Liebrand nicht auf sich sitzen. Er sagt: «Ich will einen Freispruch.» Das Ganze geht auf eine Internetaktion zurück. Diese lancierte Liebrand, nach dem eine Veranstaltung im Dezember 2012 in Luzern, die auch von der JSVP Luzern mitgetragen wurde, von Demonstranten gestört wurde. Es kam zu Tumulten. Die Aktion wurde gefilmt und später teilweise von Liebrand auf die JSVP-Website gestellt. Auf den Bildern waren auch Personen zu erkennen. Liebrand schrieb von «erbärmlichen Kreaturen.»

Thomas Heer

 


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