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Anwohner wehrt sich weiter gegen Haus-Abriss

WEGGIS ⋅ Das Luzerner Kantonsgericht hat vor einem Monat die Beschwerde eines Hausbesitzers im felssturzgefährdeten Gebiet Horlaui in Weggis abgewiesen. Dieser zieht die Beschwerde nun ans Bundesgericht weiter.

Dies teilt die Gemeinde Weggis am Mittwoch mit. Damit muss sich nun das Bundesgericht in Lausanne mit dem Fall beschäftigen. Die Gemeinde Weggis hat deren Abweisung und die Bestätigung des kantonalen Urteils beantragt. Am 18. November hatte das Luzerner Kantonsgericht die Beschwerde des Hausbesitzers abgewiesen.

In der Horlaui stehen fünf gefährdete Häuser, deren Besitzer enteignet wurden. Seit Anfang November sind dort Bagger mit dem Abriss von vier Häusern beschäftigt.

Die Gebäude seien zu einem grossen Teil zurückgebaut, schreibt die Gemeinde weiter. Bis im Frühling soll die entstandene Lücke wieder gänzlich geschlossen werden. Die Bauarbeiten werden über die Festtage unterbrochen und am 12. Januar fortgesetzt.

Die Häuser im Gebiet Horlaui sind nicht die einzigen in der Gemeinde, die von einem möglichen Felsabbruch betroffen sind. Auch im Gebiet Linden und Laugneri sind die Vorbereitungen zur Umsetzung der Schutzmassnahmen angelaufen. Die Gemeinde will im Herbst 2015 mit den Baumassnahmen beginnen.

rem

  • 06.11.2014: Die ersten Häuser in der Horlaui werden abgerissen.

Nach der Umsiedlung von zwölf Personen in einem Steinschlaggebiet in Weggis hat am 3. November der Abbruch von vier Häusern begonnen. Ein Augenschein im Gebiet Horlaui an der Seeuferstrasse zwischen Weggis und Vitznau am Vierwaldstättersee.

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