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Betreuungsgutscheine werden flügge

FAMILIE ⋅ Das Modell der Betreuungsgutscheine steckt nicht mehr in den Kinderschuhen. Nach der Projektphase haben sich neun Luzerner Gemeinden dafür entschieden, weitere planen die Einführung.

Der Gemeindeverband LuzernPlus schliesst sein Projekt für Betreuungsgutscheine ab. Im Jahr 2011 hatte der Verband, dem 25 Gemeinden angehören, ein Basismodell für die finanzielle Beteiligung der Gemeinden an die familienergänzende Kinderbetreuung ausarbeiten lassen und in einer dreijährigen Pilotphase eingeführt. Betreuungsgutscheine werden zur Zeit in den neun Gemeinden Luzern, Kriens, Horw, Emmen, Root, Dierikon, Ebikon, Hochdorf und Willisau verwendet. Gemäss einer Mitteilung von LuzernPlus können damit bereits über 50 Prozent der Eltern im Kanton Luzern von Betreuungsgutscheinen Gebrauch machen. 2015 sollen Sursee und Oberkirch dazu stossen, weitere Gemeinden sollen die Einführung planen.

Bisheriger Projektleiter übernimmt

LuzernPlus trennt sich nun vom Projekt und übergibt es dem bisherigen Projektleiter Peter Hruza. Ebenfalls auf Interesse ist das angepasste Modell «Betreuungsgutscheine vom Arbeitgeber» gestossen, welches Arbeitgebern erlaubt, ihr Fachpersonal bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu unterstützen. Dieses Knowhow wird der Fachstelle UND Familien- und Erwerbsarbeit für Männer und Frauen übergeben.

Gutscheine überwinden Gemeindegrenzen

Betreuungsgutscheine sind ein Finanzierungsmodell in der familienergänzenden Kinderbetreuung, etwa in einem Kinderhort. Die öffentliche Hand zahlt dabei Unterstützungsbeiträge nicht an die Betreuungsinstitution, sondern direkt an die Eltern. Diese können damit das Betreuungsangebot unabhängig vom Wohnort frei wählen. Die Anspruchsberechtigung ist in der Regel an Bedingungen geknüpft, etwa an das Einkommen.

pd/cv

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