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Bitte umsteigen: So gelingt die Veloförderung

VERKEHR ⋅ Der Anteil der Velofahrer könnte in der Zentralschweiz um bis zu 25 Prozent gesteigert werden. Eine neue Studie zeigt, was es dazu braucht.

Die Studie der Hochschule Luzern vergleicht erstmals, wie oft in Schweizer Agglomerationen das Velo genutzt wird. Dabei zeigt sich: Trotz Mobilitätsstrategie werden in Luzern gerademal 5,8 Prozent aller zurückgelegten Strecken mit dem Velo bewältigt. Luzern hat im Vergleich zu den Velohochburgen einiges nachzuholen. So fahren mehr Menschen Velo, wenn qualitativ hochstehende, sichere Veloparkplätze angeboten werden. Auch Informationsmassnahmen haben gemäss den Erkenntnissen der Studie entscheidenden Einfluss. Die Autoren empfehlen für Luzern zudem, die lückenhafte Veloinfrastruktur zu verbessern, die Dominanz des motorisierten Individualverkehrs zu verringern und die Reisezeiten per Velo zu verkürzen. Wird die Veloförderung aktiv vorangetrieben, sieht die Studie für Stans in der Zentralschweiz das grösste Entwicklungspotenzial. Dort liege eine Steigerung von fast 25 Prozent drin – in Zug und Luzern sind es immerhin 5 bis 10 Prozent.

 

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Leserkommentare
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    geschrieben am 25.01.2015 09:56

    Ich habe Mühe, dass eine solche Studie Aussagekräftig sein soll. Luzern hat am Schweizerhofquai ein Velozählstelle, welche nicht die einzelnen Velos zählt, sondern die Anzahl Räder. Wenn nun Herr Borgula 10 x pro Tag, zwecks Erhöhung der Durchfahrtszahlen diese Strecke befährt, dann gibt dies doch schon einige Fahrten.
    Welche Vorgaben hatten diese Autoren und aus welchem politischen Spektrum stammen diese. Berücksichtigt man, dass im Durchschnitt an etwa 180 Tagen vielleicht das Velo benützt werden kann, Regen, Schnee, nicht jedes Jahr hat nur Sonnenschein und dazu kommt das Alter der Bevölkerung, der Arbeitsplatz, nicht jeder hat, wie die Stadträte an seinem Arbeitsplatz eine Douche und kann sich umziehen, denn akzeptieren Sie verschwitzte Verkäuferinnen, Nachbarn im Büro am Bankschalter. Wenn man all dies Berücksichtigt, sind bereits die für Velowege vorausgabten Kosten viel zu hoch. Von einer Studie der Hochschule Luzern erwarte ich sachliche Informationen und nicht politische.

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