Bitte umsteigen: So gelingt die Veloförderung

VERKEHR ⋅ Der Anteil der Velofahrer könnte in der Zentralschweiz um bis zu 25 Prozent gesteigert werden. Eine neue Studie zeigt, was es dazu braucht.

Die Studie der Hochschule Luzern vergleicht erstmals, wie oft in Schweizer Agglomerationen das Velo genutzt wird. Dabei zeigt sich: Trotz Mobilitätsstrategie werden in Luzern gerademal 5,8 Prozent aller zurückgelegten Strecken mit dem Velo bewältigt. Luzern hat im Vergleich zu den Velohochburgen einiges nachzuholen. So fahren mehr Menschen Velo, wenn qualitativ hochstehende, sichere Veloparkplätze angeboten werden. Auch Informationsmassnahmen haben gemäss den Erkenntnissen der Studie entscheidenden Einfluss. Die Autoren empfehlen für Luzern zudem, die lückenhafte Veloinfrastruktur zu verbessern, die Dominanz des motorisierten Individualverkehrs zu verringern und die Reisezeiten per Velo zu verkürzen. Wird die Veloförderung aktiv vorangetrieben, sieht die Studie für Stans in der Zentralschweiz das grösste Entwicklungspotenzial. Dort liege eine Steigerung von fast 25 Prozent drin – in Zug und Luzern sind es immerhin 5 bis 10 Prozent.

 


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