CVP und BDP wollen Mitte stärken — ohne FDP

STADT LUZERN ⋅ Die CVP Stadt Luzern und die BDP gehen für die Kantonsratswahlen eine Listenverbindung ein. Sie habe es auch mit der FDP versucht, schreibt die CVP, sehe aber nun davon ab.

«Für uns ist eine Listenverbindung nicht nur eine Frage der Wahlarithmetik. Wir möchten mit unseren Partnern eine gewisse inhaltliche Übereinstimmung haben», begründet CVP-Parteipräsidentin Andrea Gmür die Entscheidung aus der Sicht Christdemokraten. Die CVP habe mit der FDP und der BDP Gespräche über allfällige Listenverbindungen geführt. Mit der Zusammenarbeit solle die bürgerliche Mitte gestärkt werden, heisst es in der Mitteilungt der CVP Stadt Luzern weiter.

Die FDP hätte eine mögliche Listenverbindung mit der CVP an die Bedingung geknüpft, auch die SVP mit an Bord zu nehmen. Wegen der inhaltlichen Differenzen sehe die CVP nun davon ab. Eine Listenverbindung SVP-FDP-CVP kommt somit nicht zustande.

pd/uus


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