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Comic-Stipendien im Wert von 45'000 Franken

LUZERN ⋅ Am Freitag sind zum zweiten Mal die Comic-Stipendien der Deutschschweizer Städte Bern, Luzern, St. Gallen, Winterthur und Zürich vergeben worden. Die Vergabe der Stipendien findet anlässlich von Fumetto – Internationales Comix-Festival im Südpol Luzern statt.

Am Freitag vergeben Ursula Stämmer-Horst (Stadträtin Luzern) und Nicole Kurmann (Kulturförde-rung Winterthur) die Comic-Stipendien der Deutschschweizer Städte. Aus den 24 eingegangenen Arbeiten wurden zwei Personen für ein Hauptstipendium (30‘000 Franken) und ein Förderstipendium (15‘000 Franken) erkoren.

Juriert wurden die Arbeiten von:

  • Lars von Törne, Comic-Spezialist und Kultur-Journalist (Präsident)
  • Felice Bruno, Illustrator, Vertretung Fumetto
  • René Brügger, Leiter Comicladen Zappadoing, Winterthur
  • Anna Bürkli, Leiterin Stadtgalerie, Bern

Das Hauptstipendium geht an: Matthias Gnehm, Zürich. «Er hat die Jury mit einer packenden Story und seinem Zeichnungsstil überzeugt», heisst es in einer Mitteilung der Stadt Luzern. Die Jury bezeichnet sie als ausdrucksstark und vital. Er schaffe es in seinen Comics die Figuren zum Leben zu bringen. Relevante Themen vermische er mit phantasiereichen Elementen. Die Jury möchte ihn mit dem Hauptstipendium ermutigen, seinen bereits gefundenen Stil weiter umzusetzen.

Das Förderstipendium geht an: Jared Muralt, Bern. «Jared Muralt überzeugte die Jury mit seiner zeitgemässen Vision für sein Projekt», so die Begründung für das Stipendium. Seine starken Bilder würden überzeugen. Muralt habe sich mit Leib und Seele dem Comicschaffen verschrieben, was die Jury schätze. Die Jury möchte Muralt ermutigen, sein Projekt zu realisieren und die Weiterentwicklung seiner Comic-Kunst fördern.

Letztjährige Stipendiaten/Empfänger zeigen ihre Comics

Anja Wicki und Philippe Schaufelberger, Empfänger der Comic-Stipendien 2014, präsentieren ihre Arbeit im Rahmen von Fumetto Int. Comix-Festival Luzern. Die Arbeiten werden in einem fahrenden Mobil (Adapter) ausgestellt. Die Ausstellung steht am 13. März im Südpol und wird danach auf dem Kapellplatz bis am 16. März präsent sein.

pd/shä

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