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Demo fordert mehr Rechte für Asylbewerber

LUZERN ⋅ Rund 200 Personen haben an einer friedlichen Demonstration für bessere Lebensbedingungen von Asylsuchenden teilgenommen. Die Organisatoren kritisierten die Schweiz: Sie profitiere vom globalen Handel und müsse deshalb auch Konsequenzen tragen.

Die Aktionsgruppe «Bleiberecht für alle» rief am Samstag zu einer Kundgebung auf. Der Corso – etwa 200 Personen schlossen sich der Demonstration an – führte vom Stadttheater via Altstadt ans Seeufer beim Hotel National. Beim Falkenplatz gabs einen Zwischenstopp. Via Tonbandaufnahmen schilderten Asylsuchende ihre Erfahrungen mit den Schweizer Behörden. Gegen das Arbeitsverbot wandte etwa eine Stimme, die sagte: «Wir sind Menschen, nicht Tiere, wir brauchen etwas Freiheit. Ohne Bewilligung, ohne Arbeit ist das Leben ein Gefängnis.» 

«Konsequenzen der Globalisierung»

Boris Rossi, der Sprecher der Aktionsgruppe «Bleiberecht für alle» kritisiert die Schweiz harsch: Die Schweiz als Exporteur von Waffen, als Profiteur von Rohstoffimporten und Ressourcenzerstörer in aller Welt könne von der Globalisierung nicht nur profitieren, sondern habe dafür auch Konsequenzen zu tragen.

Mitglieder der Aktion «Würde statt Hürde» forderten die Regularisierung von allen Sans-Papiers und ein menschenwürdiges Leben für alle Menschen! Um dieses Ziel zu erreichen, will sie bald weitere Aktionen durchführen.

pd/red/cv

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Leserkommentare (6)
  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 29.03.2015 17:16

    Ich fordere mehr Rechte für Schweizer!

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 29.03.2015 18:04
    als Antwort auf das Posting von Larry Stocker, Adlige am 29.03.2015 17:16

    ich auch. Wir fordern ein Departement für uns Schweizer.

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 29.03.2015 11:01

    Soll man überhaupt über eine Demonstration mit gegen 200 Personen einen Bericht in der Zeitung oder und am Fernsehen bringen.Denn weshalb wird demonstriert, nur damit man in den Medien erwähnt wird.
    Über zahlreiche grössere Veranstaltungen wird geschwiegen, da diese friedlich durchgeführt werden.

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 29.03.2015 07:33

    den asylsuchenden geht's in der schweiz sehr sehr gut.wir sind die leidtragenden.ich bin sicher,dass diese Demonstranten entweder auf kosten des Steuerzahlers studiert haben oder sozial tätig sind oder in helfersyndrom haben.wahrscheinlich denken die nicht über die Nasenspitze hinaus,denn einem land nützt Quantität statt Qualität nicht und dies wird uns einmal zum verhängnis

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 30.03.2015 17:38
    als Antwort auf das Posting von veronika meier, hergiswil am 29.03.2015 07:33

    Frau Meier, haben Sie sich schon mal überlegt, dass diese Personen dieses "WIR" Gefühl ,von dem Sie gerade sprechen, grundsätzlich in Frage stellen, und finden, dass ein Mensch ein Mensch ist, auch wenn eine vermeintlich legitime Bundesverfassung etwas anderes behauptet?
    Mich regt es ziemlich auf, dass die Menschen welche einen vermutlich, beinahe tödlichen Weg mit vielen Hindernissen hinter sich haben, und hier nach diesem Weg wie Pestkranke in separate Häuser gesteckt werden, sich von verwöhnten Erstweltmenschen, welche bequem bei einer Tasse Kaffee hinter ihrem PC Bildschirmchen sitzen Dinge anhören müssen wie: "DENEN geht es viel zu gut!", oder: "DIE bringen UNSERER Wirtschaft gar nichts, DIE sollen verschwinden/arbeitengehen!". Sie sin der lebende Beweis dafür, was Kapitalismus und Nationalismus dem gesunden Menschenverstand antun können. Denken Sie darüber nach...

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 29.03.2015 23:15
    als Antwort auf das Posting von veronika meier, hergiswil am 29.03.2015 07:33

    Aud Ihre sachkundige Begründung würde ich gerne warten. Aber damit ist kaum zu rechnen.

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