Die Fasnacht promeniert durch die Gassen

LUZERN ⋅ Und schon ist die Luzerner Fasnacht mehrere Stunden alt. Nach der Tagwache um 5 Uhr sind die grossen Massen der Früh-Fasnächtler verschwunden. Aber im Zentrum von Luzern schlägt das Herz der Fasnacht – und das bis am Morgen des Aschermittwochs.

Hörproben vom Guggerkonzert vom 12. Februar beim Schwanenplatz. (Tele 1, 12.02.2015)

Hörproben vom Guggerkonzert vom 12. Februar beim Schwanenplatz. (Tele 1, 12.02.2015)

Grelle Trompetenklänge, Posaunenstösse und eine ganze Batterie von Perkussion: Am Schmutzigen Donnerstag um 8 Uhr morgens haben die "Schädubrummer" die Rathaustreppe in der Luzerner Altstadt fest im Griff. Das will heissen: Sie lassen eine ausgelassene Menge von Fasnächtlern tanzen, hüpfen und mitsingen. Hier ist das Epizentrum der Fasnacht. Auch auf dem Weinmarkt geht es hoch zu und her. Die Zunft an der Reuss hat hier ihren Wagen aufgestellt und die "Chappegnome" heizen dem Publikum ein.

  • Fasnacht Luzern 2015
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Die Tagwache ist vorbei, die grossen Fasnächtlermassen sind versprengt. Aber das Epizentrum der Luzerner Fasnacht bebt auch am Vormittag des Schmutzigen Donnerstags

Zeit der Strassenfasnacht

Ansonsten hat die Luzerner Fasnacht vorübergehend einen Gang heruntergeschaltet. In den Altstadtgassen herrscht Pausenstimmung, Zwischenverpflegung ist angesagt. Um so wirkungsvoller promenieren jetzt phantasievolle bis prächtige, wunderschöne bis furchterregende Einzelmasken und Sujetgruppen. Dann und wann bahnt sich eine Guuggenmusik ihren Weg.

Aber Fasnacht ist eine langfristige Angelegenheit, erneutes heftiges Aufflammen ist garantiert. Und zwar schon am Donnerstag Abend.

cv


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