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Die Kleinsten monstermässig gross

LUZERN ⋅ Das «Chendermonschter» in der Stadt Luzern war ein absoluter Hingucker. Kinder und Eltern liessen ihrer Kreativität freien Lauf.

Keiner zu klein, ein Guugger zu sein: 800 Kinder hatten am Güdisdienstag die Altstadt fest im Griff.

Die beiden uniformierten Polizisten (die waren wirklich echt) gaben pünktlich um 14.30 Uhr auf dem Mühlenplatz den Weg frei und liessen den Umzug der «Vereinigten» starten. Bei leichtem Nieselregen präsentierten am «Chendermonschter» über 800 Kinder im Alter bis 15 Jahren ihre selbstgemachten Sujets.

Die Kinder in den Luzerner Altstadt-Gassen warteten gespannt und hielten ihre prall gefüllte Konfetti-Säcke in den Händen. Das Publikum bekommt Bonbons geschenkt, während die Kinder im Umzug diese verteilen. Und tatsächlich fliegt wohl an keinem Umzug so viel «Material» durch die Luft. Die einen werfen Konfetti rein, die anderen Süssigkeiten raus.

Unter dem Motto «Keiner zu klein, ein Guugger zu sein» präsentierten die Kinder beim rund einstündigen Anlass ihre selbst gebastelten Kreationen. Alles nur Erdenkliche war vertreten: Cowboys, Astronauten, Piraten, Pilze, Scheichs, Schlümpfe, begleitet von den sechs Guuggenmusigen Chatzemusig, Bohème Musig, Chnuupesager, Wäsmali-Chatze, Spöitzer und Paulusschränzer.

Nirgends ist die Fasancht so kreativ wie am Kinderumzug der Vereinigten. Sechs Guuggenmusigen begleiteten die rund 800 Kinder durch die Luzerner Altstadtgassen. (rem, 09.02.2016)

rem

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