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Die Seerose geht auf Wanderschaft

LUZERN/NIDWALDEN ⋅ Die Gästival-Seerose ist nicht mehr in der Werft in Luzern zu sehen. Sie ist am Dienstagmorgen nach Beckenried gezügelt.

Monatelang lag die Seerose für das Gästival für Bauarbeiten vor der Werft in Luzern und gehörte schon langsam zum Luzerner Stadtbild dazu. Nun ist sie weg und einige Passanten werden vielleicht etwas erstaunt geschaut haben, als die Seerose nach den Ostertagen nicht mehr in der Werft zu finden war.

Die rosafarbene Seerose musste am Dienstagmorgen ihren Bestimmungsort wechseln. Grund: «Die Shiptec braucht den Platz vor der Werft», wie Stefan Ragaz, Gästival-Mediensprecher, auf Anfrage von luzernerzeitung.ch mitteilt.

Rückkehr am 20. Mai

Für den Innenausbau musste die Seerose nach Beckenried umziehen. Dies sei aber von Anfang an so geplant gewesen. Die Seerose ist nun bei der Firma Wabag in Beckenried untergebracht. Dort werden Elektro- und Sanitärinstallationen sowie der Ausbau der Gastronomie und die künstlerische Ausgestaltung vorgenommen.

Wie Ragaz weiter mitteilt, wird die Seerose voraussichtlich am 20. Mai nach Luzern zurückkehren und dann direkt beim Standort Inseli anlegen. Dort findet dann am 29. Mai die offizielle Eröffnung statt.

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Die riesige Gästival-Seerose blüht auf: werden derzeit die Blütenblätter montiert. Ende Mai wird die schwimmende Arena mit 700 Plätzen fertig sein.

  • Die Seerose bietet bis zu 465 Sitzplätze.
  • Die Blütenblätter lassen sich zum Schutz vor Wind und Wetter einklappen.
  • Die Seerose ist Bühne für Konzerte, Theatervorführungen und andere kulturelle Veranstaltungen.

4 Tribünen, 38 Meter Durchmesser und Platz für bis zu 700 Besucher: Im nächsten Jahr tuckert eine riesige Stahlkonstruktion über den Vierwaldstättersee.

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Leserkommentare
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    geschrieben am 07.04.2015 20:00

    ich fuhr heute mit dem MS Gotthard von Luzern zum Rütli. Auf dem Weg sahen wir die Seerose gegen Beckenried schwimmen. Statt dieses "Schiff" nach den Gästival wieder zu zerlegen, könnte man es doch als Ausflugsschiff für Extrafahrten weiter laufen lassen. Schliesslich soll ja in 2 Jahren noch ein weiteres verrücktes Schiff auf dem See kreuzen.

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