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Deutlich weniger Feuerschäden als 2013

GEBÄUDEVERSICHERUNG LUZERN ⋅ Feuersbrünste haben im Kanton Luzern so wenig Kosten verursacht wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Davon profitieren die Gebäudeversicherung Luzern, aber auch die Liegenschaftsbesitzer.

Seit 1979 hat die Gebäudeversicherung Luzern (GVKL) nicht mehr so wenige Feuerschäden verzeichnet wie im vergangenen Jahr. Zusammen mit hohen Vermögenserträgen und einem in Sachen Elementarschäden durchschnittlichen Jahr ergibt sich fürs 2014 ein Geschäftsergebnis von 48,8 Millionen Franken. Der Abschluss wird von der GVL als sehr erfolgreich gewertet.

8,9 Millionen Franken gab die GVL für die Deckung von Feuerschäden aus. 2013 waren es noch das Mehrfache gewesen, nämlich 26,8 Millionen. Es ereigneten sich 18 Grossschäden mit jeweils über 100'000 Franken Schaden.

Weggiser Besitzer für Nutzungsverbot entschädigt

Aufgrund drohender Felsstürze hatte die Gemeinde Weggis für fünf Häuser am Fuss der Rigi ein Nutzungsverbot und der Abbruch verfügt. Die Gebäudeversicherung habe die Häuser gleich wie nach einem Elementarereignis behandelt und die Besitzer entsprechend entschädigt, heisst es im Geschäftsbericht.

Der Hauptanteil der Elementarschäden entstand allerdings in den Monaten Juni und Juli wegen von Hochwasser- und Überschwemmungsereignissen. Die Gebäudeschäden hielten sich jedoch in Grenzen.

Reserven und Prämienreduktion

30 Millionen Franken des Gewinns fliessen in die Bildung zusätzlicher Reserven und Rückstellungen für zukünftige Risiken. Die restlichen über 18 Millionen Franken gehen in Form von Prämienreduktionen an die Versicherten zurück. Die Gebäudeversicherung Luzern versichert über 119'000 Gebäude mit einem Versicherungsvolumen von rund 107 Milliarden Franken.

pd/sda/cv

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