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Emmi schraubt am Milchpreis

LUZERN ⋅ Emmi will den Bauern, die Milch für Exportprodukte herstellen, weniger zahlen. Dies ist eine der Massnahmen, die der Luzerner Milchkonzern wegen des tiefen Eurokurses beschlossen hat.

Emmi hat demnach mit einem Massnahmenpaket auf den Entscheid der Nationalbank, den Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken aufzugeben, reagiert. Das Unternehmen sei zuversichtlich, dass somit auch 2015 der Reingewinn im Rahmen der mittelfristig angestrebten 2,5 Prozent bis 3,5 Prozent liegen werde, heisst es in dem Schreiben.

Eine der Massnahmen sind Preiserhöhungen für Exportprodukte, wie Emmi am Mittwoch den Investoren mitteilte. Zudem soll der Preis für Milch, die zu Exportprodukten verarbeitet wird, gesenkt werden. Als weitere Massnahmen genannt werden Preisverhandlungen mit den internationalen Lieferanten und zusätzliche Effizienzprogramme in den Betrieben.

Emmi erwirtschaftet, bei einem hohen Kostenanteil im Inland, einen relativ grossen Umsatzanteil von knapp 50 Prozent im Ausland. Die Emmi-Aktie hatte deshalb stark auf den Entscheid der Nationalbank reagiert.

Emmi ist der grösste Milchverarbeiter der Schweiz. Mehrheitsaktionärin ist die Genossenschaft Zentralschweizer Milchproduzenten (ZMP).

sda

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Leserkommentare
  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 29.01.2015 02:38

    Liebe Emmi oder LMV
    ihr bekommt den Hals auch nicht mehr voll.
    War jahrzente Fan von euch, Strategie,Qualität,PR etc.
    Aber was ihr in letzter Zeit mit den Preisen macht ist WUCHER!!!!!!
    z.bsp. In Frankreich habt ihr Appenzellerkäse vor ca. 8-9 Jahre
    für ca. 8/9 € kg Euro verkauft und heute für ca.€25.-
    noch nicht gemerkt des der Absatz sinkt???
    ja ihr kennt mich
    gruss Rolf Mayer

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