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Feuerwehr brachte 300 Rinder in Sicherheit

FLÜHLI / MARBACH ⋅ Die Luzerner Gemeinden an der Grenze zum Kanton Bern sind beim Unwetter vom Donnerstagmorgen glimpflich davon gekommen. Auf einer Alp unterhalb der Schrattenfluh trieb die Feuerwehr nach den starken Regenfällen rund 300 Rinder zusammen und brachte sie in Sicherheit.

In den Entlebucher Gemeinden Flühli und Marbach rückten die Feuerwehren am Donnerstagmorgen vor allem wegen einzelner überfluteter Keller, verschütteter Seitenstrassen und Alphängen aus. Verletzt wurde nach Angaben der Feuerwehren niemand.

Die Strasse zwischen Marbach und Schangnau BE wurde nach den starken Regenfällen für den Schwerverkehr gesperrt. Wie lange die Sperrung dauert, ist unklar. In der Region wurden zudem einzelne Wanderwege gesperrt.

Bei Marbach traten mehrere Bäche über die Ufer. Sie überspülten Alpwiesen mit Geröll.

Unterhalb der Schrattenfluh im Gebiet Gärtlen und Imbrig half die Feuerwehr, eine zerstreute Rinderherde mit 300 Tieren wieder zusammenzutreiben, wie Godi Studer, Kommandant der Feuerwehr Escholzmatt/Marbach, auf Anfrage sagte. Ein Tier musste mit besonderen Sicherungsmassnahmen gerettet werden. Die Feuerwehr stand mit 25 Personen im Einsatz.

In Flühli rückten gegen 55 Feuerwehrleute aus. Sie kümmerten sich vor allem um überflutete Keller und verschüttete Seitenstrassen, wie Vizekommandant Daniel Trachsel sagte. Die Region sei glimpflich davon gekommen, sagte er.

Nach dem Hochwasser gehen am Freitag die Aufräumarbeiten weiter. Am Freitag waren die Einsatzkräfte vor allem bemüht, die Bachläufe von Geröll und Holz zu befreien. Damit will man sich gegen allfällige neue Gewitter wappnen.

sda

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